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Magdeburg vs F95 2:0 – Wenn der Trainer am Ende schockiert ist

Am Samstag holte sich die Fortuna in Magdeburg die nächste deprimierende Niederlage ab.

Bericht · Ja, und dann schlich das Team bedröppelt zum Auswärtsblock. Ja, natürlich hielt der Kapo eine flammende Rede, in der bestimmt von Ehre und solchen komischen Sachen die Rede war. Hätte nur noch gefehlt, dass ein Ultra mit einer Plastiktüte übern Zaun gesprungen wäre, um die Trikots der „Versager“ einzusammeln. So nach dem Motto: „Ihr habt es nicht verdient, unser Wappen über den Herzen zu tragen.“ Und was es sonst noch so an Ehre-und-Stolz-Ritualen gibt, an die wir uns gewöhnt haben, seit es Ultras gibt. Den Ergebenen macht die ewige Wiederholung des immergleichen Kitsches. Und auch, dass die Kicker diesen Quatsch immer so schlucken. In den sogenannten „sozialen“ Medien ist nun auch schon alles zur bedrohlichen Misere der einst glorreichen Fortuna gesagt – nur noch nicht von jedem. [Lesezeit ca. 8 min]

Magdeburg vs F95: Wenn auch der Motivationskreis nichts nützt (Screenshot: Sky)
Magdeburg vs F95: Wenn auch der Motivationskreis nichts nützt (Screenshot: Sky)

Tatsächlich hatte euer F95-Beobachter während der Pause draußen vor der Retematäng den Impuls, irgendeinen Generalschuldigen zu finden, um die eigene Enttäuschung und, ja, auch Wut auf irgendeinen Kopf richten zu können, den man rollen lassen könnte, wie zu den Zeiten der Französischen Revolution. Hilft aber nix. Wie das wirklich schlimme an der Situation ist, dass rational betrachtet GAR NIX mehr hilft – außer Spielglück und/oder ein Wunder. Dass vereinzelte Tastatur-Fans ernsthaft fordern, Alex Ende gleich wieder rauszuschmeißen, um Friedhelm Funkel zu holen, ist an Idiotie allerdings kaum noch zu überbieten.

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Okay, die Burschen in Rot haben in Magdeburg wirklich scheiße gespielt. Und Neutrainer Ende war nach der Partie ernsthaft schockiert über die kollektive Minderleistung, aus der einzig und allein Käpt’n Kastenmeier mit zwei Paraden herausragte. Er fragte öffentlich, warum die Jungs nicht angenommen haben, was er ihnen an die Hand gegeben hat. Kann einem leidtun. Zumal er auch vorm Anpfiff einen, na ja, Schicksalsschlag hinnehmen musste. Satoshi Tanaka, der in seinem Spielplan eine besonders wichtige Rolle als Kämpfer zur Stabilisierung der Abwehr und als Antreiber spielen sollte, verletzte sich beim Warmmachen und fiel aus. Ende blieb wenig übrig, als den ungeliebten Tim Breithaupt an seiner Stelle auf den Rasen zu schicken.

Magdeburg vs F95: Unermüdlicher Support (Screenshot: Sky)
Magdeburg vs F95: Unermüdlicher Support (Screenshot: Sky)

Apropos Schicksal. Bevor wir – ganz kurz – die Partie an sich besprechen, ein kleiner Exkurs. Die mythologische Fortuna ist ja nicht – wie allgemein angenommen – die Glücks-, sondern die Schicksalsgöttin. Sie wird oft mit einem Rad als Beiwerk dargestellt, das symbolisieren soll, dass es eben manchmal rauf, manchmal runtergeht. Deshalb sollten wir auch mal über ein Thema sprechen, das der Ergebene hier schon ein paar Mal erwähnt hat: das Pech.

Beginnen wir mit den teils lächerlichen Platzverweisen gegen uns, beginnend mit der Roten Karte gegen Tim Oberdorf im ersten Spiel der Saison in Bielefeld. Nehmen wir die nicht gegebenen Elfer für uns und einige der ultraknappen Abseitsentscheidungen gegen uns. Alles statistisch nachweisbar. Genau wie das epische Schusspech. Bei keinem anderen Team der zweiten Liga wurden so viele Torschüsse geblockt wie bei der Fortuna. Und: Ausgerechnet gegen uns hatten die gegnerischen Torleute oft ihren allerbesten Tag – gestern übrigens auch. Dass das Schicksal in dieser Saison gegen uns war, gehört zur Leidensgeschichte genau wie die ewigen ewiglangen Verletztenlisten. Wobei die Ursachen dafür genauestens zu analysieren, eine der wichtigsten Aufgabe vor der kommenden Saison ist. Da darf – um es mal im aktuellen Jargon auszudrücken – jeder Stein umgedreht werden und ehrliche Personaldebatten geführt werden müssen.

Finde den Fehler: Menschen machen Fehler. Schreiber:innen sind Menschen, machen also Fehler. Und Schreiber ohne großes Team hinter sich – wie der Ergebene – machen natürlich auch Fehler. Deshalb unsere Bitte an alle: Wer einen Fehler im Text entdeckt, meldet ihn uns auf einem der bekannten Wege – z.B. per Mail an kontakt@fortuna-punkte.de oder über das Kontaktformular. Wir versprechen, falls wirklich etwas Falsches im Beitrag stand, bedanken wir uns nicht nur, sondern korrigieren es umgehend. Schönen Dank im Voraus!

Natürlich kann das Pech auch als Ausrede instrumentalisiert werden, keine Frage. Der Ergebene meint aber, dass dieser Faktor deutlich realistischer ist als ständigen Angriffe auf Trainer und Spieler. Kein Kicker spielt absichtlich schlecht. Keinem Spieler – mit Ausnahmen – ist es egal, dass es so schlecht läuft. Und keiner sieht einem Abstieg in die dritte Liga einfach so entgegen – ausgenommen vielleicht die Leihspieler, deren berufliche Zukunft beim jeweiligen Leihgeber gesichert ist. Selbst dann wäre dieser Abstieg auch für die eine derbe Kerbe in ihrer Karriere. Für die älteren Kollegen, die bei der Fortuna angestellt sind, gilt es umso mehr – hier könnte die Degradierung das Ende der Karriere bedeuten.

Magdeburg vs F95: Die Jungs betteln ums 0:1 (Screenshot: Sky)
Magdeburg vs F95: Die Jungs betteln ums 0:1 (Screenshot: Sky)

Was in den letzten verlorenen Partien durchweg den Ausschlag gegeben hat, war die Fülle an individuellen Fehlern beziehungsweise Fehlentscheidungen in für den Verlauf wichtigen Situationen. Womit wir bei der Partie gestern und der 2. Spielminute sind. Eine geradezu lächerliche Kette an Fehlern führte zum 1:0 für die Gastgeber. Der notorische Giftzwerg Atik kann auf der Heyer-Oberdorf-Seite machen, was er will. Sein Passempfänger wird beim Eindringen in den Strafraum nicht ernsthaft gestört. Und im Rückraum ist der spätere Torschütze so frei wie Freibier und kann mit einem präzisen und unhaltbaren Schuss einlochen.

Alex Ende hatte dann doch – vermutlich auch getrieben durch den Tanaka-Ausfall – auf die Dreierkette in einem 3-3-2-2 gesetzt, das dem zur Verfügung stehenden Kader passte wie ein Eisbärfell dem Meerschweinchen. Emma Iyoha musste auf die linke Schiene, und Mo Heyer war auf dem anderen Flügel defensiv völlig überfordert. Vielleicht hätte ein mutiger Trainer den armen Heyer (und übrigens den völlig wirkungslosen Breithaupt, der wenigstens keine blöden Fehler machte) sofort nach dem Gegentor ausgewechselt und das System umgestellt. Aber, wer traut sich sowas schon?

Magdeburg vs F95: Und hier das 2:0 (Screenshot: Sky)
Magdeburg vs F95: Und hier das 2:0 (Screenshot: Sky)

Dem ständig glühenden Atik hätte man einen gnadenlosen Holzhacker auf die Füße stellen müssen, einen so wie einen Zimbo Zimmermann früherer Zeiten. Der Brutalo hätte auch die anderen zu gröberen Verteidigungsaktionen im Mittelfeld anleiten können. Klar, das Risiko andauernder Standards und der einen oder anderen gelben Karte wäre groß gewesen. Aber so zeigten sich die Fortuna wehrlos. Ganz schlimm. Eine Umstellung auf ein 4-4-2 hätte den alternativen Ansatz unterstützt. So aber passierte das exakte Gegenteil von dem, was Ende wollte: dass Zweikämpfe gesucht werden. Und weil laut des Neucoaches der Zweikampf der Kern des Spiels ist, trat die Fortuna kernlos auf.

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Im kicker-Ticker heißt es danach: „Mit längeren Ballstafetten versucht die Fortuna an Sicherheit zu gewinnen.“ Kann man so sehen, aber diese kaum je nach vorne zielenden Passarien brachten nicht den Hauch an Gefahr, und dass sie unsere Jungs nicht sicherer machten, zeigte sich schon in der 4. Minute. Selbst beim vorsichtigen Geschiebe im „Angriff“ verliert Azzouzi(?) den Ball, und ein gewisser Nollenberger kann durchbrechen und frei auf Kastenmeier gehen. Der verkürzt den Winkel entscheidend und wehrt das fast sichere 2:0 mit einer perfekten Parade ab.

Die Fortuna operierte wie das legendäre Kaninchen vor der noch nicht gesättigten Schlange. In der 16. Minute kann Baris A. erneut machen, was er will. Schiebt die Pille in den Sechzehner. Suso steht auf der falschen Seite des Angreifers, der so wenig Mühe hat, mit dem Außenrist die zweite Bude zu machen. Die Abwehr der Fortuna ist von O wie Oberdorf über E wie Egouli bis S wie Suso eine Katastrophe, wobei Klaus Sima wenigstens versucht, irgendwie offensiv tätig zu werden. Ein hiesiges Boulevardblatt mit schwarzgelbem Logo, das sich bemüßigt fühlt, Noten zu verteilen, streut nach dem Spiel Fünfen und Sechsen auf die Defensive aus; dieses Mal zu Recht.

Magdeburg vs F95: Leider kein Tor für uns (Screenshot: Sky)
Magdeburg vs F95: Leider kein Tor für uns (Screenshot: Sky)

Die Magdeburger hatten erstmal genug und nahmen den Fuß vom Gas, was aber am behäbigen und ideenlosen Spielaufbau der Fortuna nichts änderte. Suso bringt ein Ding im Stil von Florent Muslija aufs Tor und auch Iyoha probiert es mal. Es gibt eine Kopfballaktion von Cedi Itten. Und Marin Ljubicic soll auch anwesend gewesen sein. Shinta Appelkamp läuft rum wie Falschgeld und nur Anou El Azzouzi versucht um Rahmen seiner beschränkten Fähigkeiten Gefahr zu erzeugen. Ein Unterschied zwischen den Blauen und den Roten: Ist der FCM am gegnerischen Strafraum, finden sich immer mindestens drei Kollegen in der Box, bei Fortuna sind es maximal zwei.

Und doch: Die Statistiken während der Pause sehen gar nicht so schlecht aus für F95, wobei eine der wenigen erfreulichen Tatsache ist, dass die Roten deutlich mehr Kilometer gerannt sind als die Gastgeber. Auch die Passquote ist geringfügig besser, und bei der Zweikampfquote ist der Unterschied marginal. Trotzdem: ratlose Bestürzung bei den Fans, die das Spiel draußen vor der Retematäng im Altstadtsonnenschein diskutieren.

Erfreulich immerhin, dass unsere Jungs mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine kommen und den FCM tatsächlich unter Druck setzen. Bis zur 54. Minute, als es wieder in Kastenmeiers Kiste klingelt. Mit dem 3:0 wäre der Drops gelutscht, aber der sehr junge (25) und sehr sichere Schiri Wagner entscheidet nach VAR-Beratung auf Abseits. Puuuh …

Magdeburg vs F95: Zum Glück nicht das 0:3 (Screenshot: Sky)
Magdeburg vs F95: Zum Glück nicht das 0:3 (Screenshot: Sky)

In der 62. Minute ordnet Alex Ende einen Dreifachwechsel an. Raus gehen der (erneut) erschreckend stark überforderte Mo Heyer, der ebenfalls überforderte Tim Breithaupt und der unsichtbare Marin Ljubicic. Die Idee, Sotiris auf die defensive Sechs zu setzen, sah auf den ersten Blick merkwürdig aus, bestätigte sich aber im weiteren Verlauf. Zan Celar blieb genauso unsichtbar wie sein Vorgänger. Und Zimbo Zimmermann war kaum weniger überfordert wie Mo Heyer. Immerhin erreicht F95 in den nächsten zehn fünfzehn Minuten den offensive Oberhand, ohne dass dabei ein Hundertprozenter raussprang.

Und trotzdem keimte unter den Fans ein Hauch von Hoffnung auf – man greift ja nach jedem Strohhalm, der sich einem Ertrinkenden anbietet. Das Rezept ist einfach: Den Gegner vom eigenen Strafraum fernhalten. Funktionierte in dieser Phase weitestgehend. Um aber die dringen benötigten drei Punkte zu holen, hätte die Jungs ja in den letzten 25, 30 Minuten DREI Buden machen müssen, wo es ihnen doch seit Monaten schwerfällt, wenigstens zwei davon zu produzieren.

In der 72. Minute kommt Kilian Sauck für den fast gänzlich wirkungslosen Shinta Appelkamp und wirbelte wieder so wie er das zuletzt bei seinem ersten Einsatz für unsere Erste getan hat. Vielleicht ist das ja ein Ansatz für die übrigen Spiele der Saison: einen vom Gegner unerwarteten Kader mit lauter mutigen Wirblern aufs Feld zu schicken. Was aber hieße, dass außer Kastenmeier und Itten kaum noch wer mitmachen dürfte. Alex Ende hat ja schon Kontakt mit der U19 und der Zwoten aufgenommen und wird bald noch mehr wissen, welche Youngster sich für einen solchen Ansatz eignen würden. Und wenn nur diejenigen komplett ersetzt würden, die uns in der ganzen Saison noch nie irgendwie weitergeholfen haben: Daland, Breithaupt, Celar, Heyer, um nur die vier Schlimmsten zu nennen.

Magdeburg vs F95: Chance für Cedi Itten (Screenshot: Sky)
Magdeburg vs F95: Chance für Cedi Itten (Screenshot: Sky)

Selbst die deutlich überspielt wirkenden Tim Oberdorf und Eli Egouli stünden zur Disposition. Und der Vorschlag, Käpt’n Kastenmeier mal durch Lotti Lotka zu ersetzen, ist auch nicht ganz doof.

Würde ja schon fast reichen, wenn Luca Raimund, Chris Rasmussen und Julian Hettwer fit wären. Dazu dann eben Kilian Sauck und eventuell auch Karim Affo und Hamza Anhari. Würde nur schwierig, eine so durcheinandergewürfelten Haufen in kurzer Zeit zu einer Mannschaft zu formen. Aus der Zwoten könnte Mechak Quiala Tito vielleicht offensiv helfen, Simon Vu möglicherweise auch. Um ehrlich zu sein: Das Gesamtrisiko einer solchen Radikalmaßnahme wäre hoch. Andererseits: Was haben wir noch zu verlieren?

Magdeburg vs F95: Und noch ein Abseitstor für den FCM (Screenshot: Sky)
Magdeburg vs F95: Und noch ein Abseitstor für den FCM (Screenshot: Sky)

Viel. Denn auch wenn gilt, dass Liebe keine Liga kennt, wäre ein Absturz in Liga 3 für den Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 eine Vollkatastrophe. Denn er würde dazu führen, dass unsere Zwote zwangsweise aus der Regionalliga in die Oberliga gehen müsste. Was wiederum Auswirkungen auf das Nachwuchsleistungszentrum hätte und damit auf die U-Mannschaften. Vom drohenden finanziellen Debakel ganz zu schweigen. Dieser drohende Abstieg würde erst in ganzem Ausmaß zeigen, was der blöde Erstligaabstieg von 2020 und der verpasste Aufstieg von 2024 wirklich bewirkt haben. Möge die römische Schicksalsgöttin dieses Desaster verhindern.

Wie üblich flüchteten sich die enttäuschen Fans nach Abpfiff in Galgenhumor und lustige Prognosen. Spruch des Tages war: „Dann hauen wir eben Schalke und Elversberg weg.“ Na denn …

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5 Kommentare zu „Magdeburg vs F95 2:0 – Wenn der Trainer am Ende schockiert ist

  • Horst Schorn

    Alles gesagt wie es aussieht

    Antworten
  • Gerd Kaussen

    Der Ergebene schildert in weiten Passagen seine Sicht der Dinge, die ich weitestgehend teile. Vergessen wir mal das gestrige Spiel, weil es Unwägbarkeiten auf Seiten unserer Fortuna hatte, die aktuell keine Prognose zulassen:
    1. Die unsägliche und im Vergleich nicht nachvollziehbare Häufigkeit an muskulären Verletzungen
    2. Der bunt zusammen gewürfelte Kader, dem jegliche spielerische und persönliche Harmonie fehlt (Lubljic inklusive)
    3. Die fehlende Fokussierung auf das kurzfristige Ziel Klassenerhalt, von dem verdammt soviel abhängt und mit dem man Jahre einer erfolgreichen finanziellen Konsolidierung und sportlichen Entwicklung inklusive infrastrukturellen Ausbaus zunichte macht
    4. Die Verpflichtung von Anfang war ein Fehler und die von Ende, in dieser Situation, zumindest mit (zu) großem Risiko verbunden. Die vertragliche Signalwirkung, auch für die 3. Bundesliga, rein psychologisch fatal.
    Es bleibt zu hoffen nach dem Motto: die Hoffnung stirbt zuletzt, dass drei Mannschaften aus den Abstiegskandidaten am 34. Spieltag noch schlechter sind.

    Antworten
  • MagierTom

    Aus eigener Kraft können wir den Abstieg nicht mehr verhindern. Wir sind nicht wettbewerbsfähig, das wird Platz 18 mit 31 Punkten (vielleicht 32). Also weiterhin mit den selben Spielern die nächsten Spiele zu spielen, ist Wahnsinn …. Zitat „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“
    Also wieder ein Abstieg für den Verein, völlig ohne Not geht es in Liga 3 und wir machen alles kaputt was wir uns über Jahre aufgebaut haben. Naja ist nicht das erste Mal für uns.
    Vorsicht bei der Berufswahl (oder Arbeitgeber)! Hat sich Herr Ende denn vorher nicht mal unsere Spiele der letzten Wochen angeschaut? Will er dies jetzt in den nächsten Spielen mal alles in Ruhe anschauen, wie sich jeder einzelne Spieler zeigt und verhält? Was wir seit Monaten sehen und kennen? Schlechte Nachricht … Da haben wir leider keine Zeit dafür.
    Ich will Lehrling Herr Ende in der kurzen Zeit nichts vorwerfen. Er kann nichts für die Situation, für den Kader, für die Umstände. Ich will ihm auch nicht zu Nahe treten, trotzdem muss ich sagen, dafür hätten wir keinen Trainerwechsel gebraucht.
    Heyer gegen Musonda und Atik auf der Seite.
    Breithaupt in die Startaufstellung?
    Wunderwaffe Lubijic im Sturm? Celar eingewechselt?
    Oberdorf, Shinta alle Note 6. Herr Ende hat noch nicht einmal einen Spieler der Zweiten Mannschaft in den Kader beordert? Warum nicht?
    Ich lege mich mal weit aus dem Fenster, ein Deniz Bindemann ist nicht schlechter als ein Lubijic, Celar und bei anderen Vergleichen wird ist es ähnlich sein. Bindemann weiß wo das Tor steht. Die Spieler sind fit, sind im Rhythmus und identifizieren sich mit dem Verein.
    Wir ergeben uns in Magdeburg ohne Gegenwehr. Keinerlei Impulse.
    Geistig und Mental sind wir nicht bereit, nicht auf dem Platz.
    Okay, ich bin ehrlich. Eine kleine, ganz winzige kleine Verbesserung im Bereich Einstellung, Fighten, Zweikämpfe im Nahkampf, gegenseitiges aufopfern für den Mitspieler, als Team auftreten, an seine Grenzen gehen, dass hätte ich mir schon erhofft. Es ist ja nur ein Fußballspiel! Im Fußball ist alles möglich. Das Risiko was zu verändern? Was für ein Risiko …. so wie es derzeit ist, da steigen wir so oder so, sang- und klanglos ab. Also auch Herr Ende setzt kein Zeichen.
    Er lässt alles wie vorher, anstatt Mutig zu sein und alles zu versuchen. Grüße an Herrn Mislintat, das war Nix in der Winterpause und hoffentlich liegen sie bei der Trainerauswahl besser.

    Antworten
  • Dagmar Hoffmeyer

    Als ich nach dem Spiel las, wir müßten das Mind-Set ändern, fand ich das toll. Der Meinung bin ich schon länger. Nur kurz vor Schluß der Saison, ist das definitiv zu spät. Das ist nämlich ein längerer Prozeß.
    Vor allen Dingen habe ich mich gefragt, ob der neue Trainer im letzten halben Jahr ein einziges Spiel (in Gänze) der jetzigen Mannschaft gesehen hat. Wenn ja, wie kommt er dann darauf, daß er da mal eben schnell etwas Wirkungsvolles ändern könnte ?
    Wenn nein, hätte man ihn nicht verpflichten sollen.
    Vielleicht hilft uns noch die Schicksalsgöttin , bitte !

    Antworten
  • Christia

    Ich hätte mir während des Spiels gewünscht , mich an die Intensität des Abschiedes zu gewöhnen und Zeit für Trauer entwickeln zu dürfen.
    Wenn nicht dieser Sky-Arsch diesem Moment des Innehaltens durch sein ständiges „Eiowah“ seine Würde entriss.
    Wie ein ungebetener Störenfried auf einer Beerdigung.

    Antworten

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