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Kaiserslautern vs F95 3:0 – Wir werden auch das überleben

Nach einer zumindest fragwürdigen Hinausstellung verliert die Fortuna am Betzenberg gegen K’lautern klar und deutlich.

Bericht · Schon vor der Partie dachte der Ergebene so: „Fortuna gucken ist wie ein Besuch bei der Domina: Vorher freut sich der Kunde, hinterher tut’s weh.“ Aber wie bei allen Fetischisten gilt: Wir können nicht anderes. Wir müssen immer wieder ins Stadion, zu Auswärtsspielen oder in die Fußballkneipe – geht nicht anders. Und was haben wir alles an Scheiße erlebt in den letzten 10, 12 Jahren erlebt, ja, überlebt?! Den Beinahe-Abstieg 2016, den von Bremen und dem Scheiß-Äff-Zeh inszenierten Abstieg aus der 1. Liga 2020 und nicht zuletzt den in allerletzten Sekunde vergeigten Aufstieg 2024. Nur mal von der spochtlichen Seite her beleuchtet. Und wahrlich, der Ergebene sagt euch: Wir werden auch diese Saison überleben. Wir werden weiter hinlatschen, wir werden weiter granteln und schimpfen und wütend sein. Wir Menschen, die wir die Fortuna im Herzen tragen, können nicht anders. Auch nicht nach dieser deprimierenden Niederlage gestern. [Lesezeit ca. 8 min]

K'lautern vs F95: Hinterher waren die Ultras sauer (Screenshot Sky)
K’lautern vs F95: Hinterher waren die Ultras sauer (Screenshot Sky)

Die Wutfans werden weiter Trainerrausschmisse fordern und Spieler beschimpfen. Die Phrasendrescher werden weiter ihre Phrasen dreschen. Und diejenigen, die Floskeln wie „blutleer“ und „Arbeitsverweigerung“ plärren, werden auch weiterhin nicht mit 1895 Liegestütz bestraft werden (obwohl sie’s verdient hätten). Aber leider werden kaum sinnvolle Analysen diskutiert werden. Weiter wird die Emotion gegen den Verstand gewinnen; dieselbe Emotion, mit der wir unsere Fortuna immer mal wieder zu Höchstleistungen und Erfolge antreiben. Für den Moment bleibt nur der Wunsch, dass dieser wirklich schlimm zusammengestellte Kader irgendwie dem Abstieg in die dritte Liga entgeht.

Leistungsbereit und unermüdlich zeigten sich wieder die Ultras mit ihrer schönen Choreo. Die feuerten auch noch mächtig an, als nach dem 2:0 die Niederlage kaum noch zu verhindern war. Aber hinterher waren sie dann sauer. Ein Vorsänger kam auf den Rasen und teilte dem Käpt’n mit, die Mannschaft solle es nicht wagen an den Zaun zu kommen. Womit er drohte (Liebesentzug?) wurde nicht gesagt. Heißt: Die Intensivfans haben vom Team – vermutlich von ganz bestimmten Spielern und vielleicht dem Trainer – die Nase voll. Nicht dass sie sich noch bei den Wutfans einreihen …

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Ja, Fußball wurde gestern auch gespielt. Dabei bleibt kaum eine Handvoll Szenen im Gedächtnis, die näher zu beleuchten wären: Die rote Karte gegen Klaus Sima Suso in der 22. Minute, das kollektive Abwehrversagen vor dem 2:0 in der 76. Minute, der (Wie sagt man heute so blöd auf Denglisch?) Monstersave von Florian Maskenmann in der 80. Minute und der haarsträubende Fehler eines gewissen Herrn Breithaupt (Wie ist der an das F95-Trikot gekommen?) in der 96. Minute, der zum 3:0 führte.

K'lautern vs F95: 1:0 per Kopf (Screenshot ARD)
K’lautern vs F95: 1:0 per Kopf (Screenshot ARD)

Man kann nun lang und breit darüber spekulieren, ob der Platzverweis für Sima Suso spielentscheidend war. Wer aber das hasenfüßige Auftreten der Fortuna in den ersten 20 Minuten gesehen hat, muss das verneinen. Mag ja der Matchplan gewesen sein, erstmal ungeschoren davonzukommen, aber wenn, dann war es ein Scheißplan. Womit wir bei der Trainerfrage sind. Wenn Markus Anfang mit einer mutigen Aufstellung beginnt (Rasmussen als anderthalbte Spitze, Raimund auf der rechten Schiene), dann muss er seinen Kickern auch eine grundsätzliche Idee an die Hand geben, wie man damit zum Erfolg kommt. Sah überhaupt nicht danach aus.

Unter anderem, weil Shinta Appelkamp überhaupt nicht wusste, was er tun sollte. Und hätte Florent Muslija nicht ab und an das Herz in die Hand genommen, um Offensivaktionen einzuleiten, Cedi Itten wäre vollkommen verhungert. Kann ja sein, dass ohne rote Karte, die für die Auswechslung von Chris Rasmussen sorgte, irgendwann doch noch ein Schuh draus geworden wäre. Zu klären wäre auch, ob die ständigen weiten Abschläge von Käpt’n Kastenmeier, die nur selten einen eigenen Mann erreichten, Teil des Matchplans waren. Kann auch sein, dass der mit dauernden Zweikämpfen ausgebuchte Satoshi Tanaka mehr Entlastung durch Anou El Azzouzi und die Schienenspieler gebraucht hätte, um spielmachend zu wirken.

K'lautern vs F95: Der Maskenmann und sein Monstersave (Screenshot ARD)
K’lautern vs F95: Der Maskenmann und sein Monstersave (Screenshot ARD)

Nein, der Ergebene sucht nicht die Schuldigen, sondern die Gründe. Beispiel: Sein alter Fortuna-Kumpel und Ex-Stadionsprecher Ilja Ludenberg gibt auf Facebook folgendes zu bedenken: „Der Maskenmann hat in zwei Spielen 8(!) Tore kassiert (waren auch unhaltbare bei, OK), etliche Fehlpässe gespielt [und] kaum Flanken runtergepflückt. Verdacht: Er hat ein eingeschränktes Sichtfeld, mal abgesehen von der Hektik, die er eh immer verursacht. Lotka hat in zwei Spielen 1 Gegentor bekommen, ruhig und souverän seinen Job gemacht und auch einige unhaltbare gehalten.“ Da ist was dran, denn es bedeutet: Käpt’n Kaste trägt keine Schuld, sondern diejenigen, die ihn aufgestellt haben.

Nein, nicht dieser Breithaupt ist schuld, sondern derjenige, der ihn in der 60. Minute für den nahezu unsichtbaren Shinta Appelkamp eingewechselt hat. „Not für Elend“ würden Floskelreiter vielleicht sagen. Oder: Nach der erzwungenen Auswechslung von Sima Suso tatsächlich Jesper Daland zu bringen und nicht den – wie man sehen konnte – recht fitten Jordy de Wijs, der dann in der 60. Minute (mit welchem Plan?) für Luca Raimund kam, was zu einer radikalen Umformung der Grundordnung führte. Dass das 1:0 für die K’lauterer kurz nach dem Dreierwechsel (Ljubicic für den leicht angeschlagenen Itten, Jordy für Raimund, Breithaupt für Appelkamp) fiel, war kein Zufall.

Finde den Fehler: Menschen machen Fehler. Schreiber:innen sind Menschen, machen also Fehler. Und Schreiber ohne großes Team hinter sich – wie der Ergebene – machen natürlich auch Fehler. Deshalb unsere Bitte an alle: Wer einen Fehler im Text entdeckt, meldet ihn uns auf einem der bekannten Wege – z.B. per Mail an kontakt@fortuna-punkte.de oder über das Kontaktformular. Wir versprechen, falls wirklich etwas Falsches im Beitrag stand, bedanken wir uns nicht nur, sondern korrigieren es umgehend. Schönen Dank im Voraus!

Ja, die dezimierte Truppe hielt bis dahin das 0:0. Was nicht nur an einer ordentlichen Abwehrleistung aller beteiligten F95-Kicker lag, sondern an der grundsätzlichen Schwäche der Teufelchen, fette Chancen zu bauen und /oder diese reinzumachen. Wenn am Ende aus 23 Torschüssen nur 3 Tore bei einem xGoals-Wert von 2,95 entstehen, spricht das klar gegen die Lieberknecht-Burschen. Und bis zur 60. Minute hielt das 5-3-1, das Trainer-Anfang gleich nach dem Platzverweis angeordnet hatte dem Dauerdruck der Gastgeber deshalb stand, weil sich vor allem Muslija massiv in der Defensive engagierte und selbst der schmächtige Raimund verteidigte so gut er eben konnte. Nein, da war keine blutleere, arbeitsverweigernde Mannschaft auf dem Platz, da taten die elf Herren ziemlich unaufgeregt, was sie konnten.

K'lautern vs F95: Vizekäpt'n Oberdorf ratlos? (Screenshot Sky)
K’lautern vs F95: Vizekäpt’n Oberdorf ratlos? (Screenshot Sky)

Reden wir also über die 22. Minute. Im Vorbericht hatte der Ergebene noch nett über Referee Schlager geschrieben und dabei übersehen, dass es dieser Vogel in seiner Eigenschaft als Videoschiedsrichter war, der uns im Februar den möglichen Sieg beim KSC geklaut hat. Und diese Type zieht in der fraglichen Situation ohne Zögern den roten Karton. Er hat ein Foul von Sima Suso am FCK-Bassette gesehen, er hat unseren Innenverteidiger als letzten Mann und damit als Torverhinderer gesehen – hat er das so gesehen, muss er Rot zeigen. Es geht nur um die Frage, ob es wirklich ein strafwürdiges Foul war, dass Sima den Angreifer kurz am Händchen gezupft hat.

K'lautern vs F95: Das angebliche Foul als letzter Mann (Screenshot ARD)
K’lautern vs F95: Das angebliche Foul als letzter Mann (Screenshot ARD)

Der Ergebene würde die Szene gern mal aus einer Perspektive von der anderen Seite aus sehen. So zeigen die TV-Bilder keine eindeutige Aktion, die den Lauterer am Weiterlaufen hindert. Zumal der angeblich gefoulte noch zwei Schritte weiter rennt, vermutlich beim Versuch, den Strafraum zu erreichen, um auf einen Elfer zu hoffen. Dann lässt sich Bassette zu Boden sinken – das war am Rande einer Schwalbe. Wie gesagt: Schlager hat ein Foul gesehen und Suso als letzten Mann identifiziert. Nur: Klar war die Sache nicht. Und da fragt sich der geplagte Fußballfreund doch: Was machen die Grottenolme eigentlich so? Sollen die nicht immer dann eingreifen, wenn sie eine mögliche Fehlentscheidung sehen? Wird denen nicht übrigens seit einiger Zeit empfohlen, bei glatt Rot IMMER zu überprüfen?

K'lautern vs F95: Suso fasst den Gegner am Händchen (Screenshot ARD)
K’lautern vs F95: Suso fasst den Gegner am Händchen (Screenshot ARD)

Wie auch immer: Rasmussen raus, Daland rein, Umstellung auf 5-3-1. Über das 1:0 der Hausherren in der 62. Minute muss man nicht viel reden – solche Kopfballtoren nach Ecken passieren, aber doch nicht so! Eli Egouli köpft das Ei noch raus, aber der FCK-Arsch (dessen Name hier nie wieder fallen wird!) kann machen, was er will, weil Jordy de Wijs und Marin Ljubicic nicht aufpassen und der für diese Seite zuständige Jesper Daland auftragsgemäß am Fünfer agiert. Weil Ljubicic hier nur Aushilfe ist, muss man den Treffer im Wesentlichen Jordy ankreiden.

K'lautern vs F95: Der Hühnerhaufen vor dem 2:0 (Screenshot ARD)
K’lautern vs F95: Der Hühnerhaufen vor dem 2:0 (Screenshot ARD)

Beim 2:0 aber trat der inzwischen bekannte Hühnerhaufeneffekt ein, der dafür sorgte, dass der Torschütze allen Platz der Welt hatte. Okay, war vielleicht der beste Spielzug der K’lauterer, aber trotzdem darf doch niemand dermaßen frei im Sechzehner zum Schuss kommen! Zuständig hier: Tim Oberdorf und Eli Egouli. Danach war der Fisch geschuppt, und die Gastgeber hätten das Ding locker nachhause schaukeln können. Viel taten sie auch nicht mehr. In der 80. Minute fahren sie genau die Art Konter, vor der Anfang seine Jungs gewarnt hat – ein gewisser Sahin erscheint einsam vorm Maskenmann, der das Tor mit einer prächtigen Aktion verhindert. Und dem 3:0 am Ende der Nachspielzeit geht ein irrsinniger Fehlpass des Herrn Breithaupt voraus, ein Fehlpass, für den ihn jeder Trainer sofort vom Platz genommen hätte.

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Über alles würde der Ergebene trotz der roten Karte sagen: Markus Anfang hat das Spiel vercoacht. Und trägt damit zum zweiten Mal nacheinander die Verantwortung für die Niederlage. Und trotzdem würde er – wie es auch Sportvorstand Mislintat tut – an Anfang festhalten, denn er hat nach Meinung des Ergebenen bisher aus dem zur Verfügung stehenden Kader und den Bedingungen ständig langer Verletztenliste insgesamt das Beste gemacht. Daniel Thioune hat in den acht Spielen unter seiner Leistung 10 Punkte geholt, Markus Anfang aus 20 Spielen 21 Punkte – das tut sich rein statistisch nicht viel. Jetzt noch einmal einen neuen Trainer auf diese unausgewogene Truppe mit Leuten (Celar, Sotiris), die überhaupt nicht hier sein wollen oder die ihren Leistungszenit längst überschritten haben (Breithaupt, Heyer) oder die das Versprechen, große Talente zu sein (Rasmussen, Hettwer) aus verschiedenen Gründen bisher nicht einlösen konnten, loszulassen, hält der Ergebene für viel riskanter als Anfang die Sache zu Ende führen zu lassen. Und wer als nächster „Funkel“ schreit, muss dann doch 1895 Liegestütz machen.

K'lautern vs F95: Das 3:0 nach Fehler von Breithaupt (Screenshot ARD)
K’lautern vs F95: Das 3:0 nach Fehler von Breithaupt (Screenshot ARD)

Dass die völlig verfehlte Kaderpolitik von Klaus Allofs und Chris Weber der Hauptgrund für das schlechte Abschneiden und die aktuell brandgefährlich Situation ist, daran zweifelt niemand mehr. Altgediente Fortuna-Fans erinnert das an die Ära Achenbach, als man Milliönchen vom Sportwelt-Kölmel einsackte und gleich wieder für ungeeignete Kicker zum Fenster hinaus warf. Was damals das Sportwelt-Geld, waren in diesem Sommer die goldenen Transfereinnahmen. Schon wird von einer zweistelligen Millionensumme für den Verkauf von Tanaka geträumt – und dann? Dass es erneut einen massiven Umbruch geben wird, steht fest, mindestens acht, eher zehn oder gar zwölf Spieler werden in der kommenden Saison nicht mehr das F95-Trikot tragen. Mindestens drei, eher vier oder fünf Jungs aus dem eigenen Nachwuchs werden zu den Profis aufsteigen bzw. endlich in der ersten Mannschaft Spielzeit bekommen. Heißt: Nur wenn tatsächlich ernsthafte Transfererlöse erzielt werden, kann der Kader ernsthaft verstärkt werden – Grund genug für Pessimismus.

K'lautern vs F95: Trainer Anfang ratlos? (Screenshot Sky)
K’lautern vs F95: Trainer Anfang ratlos? (Screenshot Sky)

Noch ist der Saisondrops nicht gelutscht. Noch steht Fortuna überm Strich (Was sich am heutigen Sonntagnachmittag ändern kann). Noch sind sechs Partien zu absolvieren. Und die gute Nachricht ist, dass es in vier dieser Begegnungen gegen Teams geht, die auch im unteren Tabellendrittel wohnen. Wie wir unsere Fortuna kennen, werden sie aber die entscheidenden Punkte völlig unerwartet gegen Schalke und Elversberg holen – das täte zur launischen Diva passen. Aber schon das Spiel zuhause gegen Kiel am kommenden Freitag dürfte den Rest des Rattenrennens gegen den Abstieg prägen. Also müssen wir alle wieder hinlatschen …

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2 Gedanken zu „Kaiserslautern vs F95 3:0 – Wir werden auch das überleben

  • Christian

    In unserem woken, einzig auf Achtsamkeit beachten Umfeld, bräuchte es DRINGEND mal einen anderen Typus von Trainer.
    Sofort Lukas Kwasniok holen (wenn er denn bereit wäre).
    Jetzt mit Ihm die Rettung schaffen und da er dann ja die Jammertruppe kennt, ein neues Team mit Mislintat formen.
    Robust!!! und absolut Zweitligatauglich.
    Keine zockerreien mehr mit verletzen Talenten, die eventuell mal Geld einbringen…

    Antworten
  • Wichtig ist hier das “ Sofort“ . Ich kann mir nicht vorstellen dass wir gegen Kiel gewinnen vielleicht ein Unentschieden. Wir sind in einer negativen Spirale und wir brauchen jetzt eine Lösung. Einen Motivator mit Aura…Ich nenne keinen Namen wegen der Liegestütze aber mit dem oben genannten wäre ich auch zufrieden.

    Antworten

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