Spielberichte

F95 vs Magdeburg 3:2 – Alles drin: brillant, verpennt, souverän

Im letzten Punktspiel der Saison hat die herrliche Fortuna den 1. FC Magdeburg nach einer schläfrigen Phase dann doch noch besiegt.

Bericht · Nach 20 Minuten dachte jeder Mensch im Stadion – ausgenommen vielleicht ein paar FCM-Fans – der Drops sei gelutscht, und es ginge nur noch um die Höhe des Sieges. Da hatte Christos Tzolis im Rahmen seiner persönlichen Jagd auf die Kicker-Torjägerkanone bereits zweimal geknipst. Nach eigenen Aussage habe er durchgehend im Kopf gehabt, dass er mindestens drei Buden würde machen müssen, um mit dem führender der Knipserparade (einem Herthaner namens Tabakovic) gleichzuziehen. Außerdem hätten auch die Kollegen das gewusst und ebenfalls ständig daran gedacht, Situationen zu kreieren, die unserem fröhlichen Griechen das Toreschießen ermöglichen sollten. Am Ende hielt er dann die hässliche Trophäe des ehemaligen Fußballfachmagazins in Händen, denn der Kicker hatte dafür gesorgt, dass das Ding für alle möglichen Kandidaten vor Ort vorhanden war. Abgesehen davon wurden auch alle von Daniel Thioune angestrebten Serien erfolgreich fortgesetzt – am schönsten vielleicht die der 14 Spiele ohne Niederlage. [Lesezeit ca. 8 min]

F95 vs Magdeburg: Das isser, der Tzolis,  der Torschützenkönig... (Foto: FP)
F95 vs Magdeburg: Das isser, der Tzolis, der Torschützenkönig… (Foto: FP)

Nominell ging es um nix mehr. Aber im Block wurde dann doch allerhand küchenpsychologisches Zeug diskutiert, wie nämlich der fortunistische Auftritt auf den Relegationsgegner Bochum wirken würde. These 1: Bei einem F95-Kantersieg hätte die Mannschaft mit der schwächsten Defensive der ersten Liga die Hosen voll. These 2: Wenn Fortuna mit einer B-Elf locker gewinnt, wie bärenstark ist dann deren Topbesetzung? These 3: Lullen wir die Blauen im Pott einfach ein. Am Ende war es eine Mischung aus allem, denn nach brillanten 30 Minuten, verfiel das Team nach dem Anschlusstreffer in der 31. Minute in eine eigenartige Schläfrigkeit und wachte erst so um die 70. Minute herum wieder auf, um das Ding dann souverän nach Hause zu schaukeln.

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Über allem schwebte die Relegation wie dieses Schwert des alten Griechen namens Damokles. So viel war zu bedenken. Zum Beispiel, dass sich um fußballgotteswillen niemand verletzen sollte. Da halfen die Magdeburger sogar ein bisschen durch ihre faire Gangart mit, und jeweils acht Fouls auf beiden Seiten – keines davon wirklich schwer – sind wahrlich wenig für ein Zweitligaspiel.

F95 vs Magdeburg: Ihr habt die Hüte schön! (Foto: FP)
F95 vs Magdeburg: Ihr habt die Hüte schön! (Foto: FP)

Schon bei der Startaufstellung spielte die fußballgottverdammte Relegation eine tragende Rolle. Dass Yannik Engelhardt und Vince Vermeij nicht einmal in den Kader kamen, lag ganz einfach daran, dass beide aktuell vier gelbe Karten im Gepäck haben und man natürlich keine Sperre riskieren wollte. Karol Niemczyckis Nominierung hatte Thioune ausdrücklich als Belohnung für mannschaftsdienliches Verhalten erklärt. Emma Iyoha durfte wegen seiner Gelbsperre nicht mitmachen und wurde durch Nicolas Gavory ersetzt. Die für die Ausscheidungsspiele enorm wichtigen Herren Florian Kastenmeier und Tim Oberdorf wurden komplett geschont, Zimbo Zimmermann, Shinta Appelkamp und Felix Klaus zeitweise. Sie ersetzten in der zweiten Halbzeit Ao Tanaka und Jona Niemiec; Zimbo kam für Cello Sobottka, der anstelle von Yannik Engelhardt den Sechser gab. Dass der einzige Stammspieler, der nicht für die Relegation geschont wurde, Chris Tzolis war, erklärt sich aus dessen Jagd nach dem Torjägertitel.

Ob das Ganze dann als 4-1-4-1 startete (wie der Kicker vermutete…) oder ein 4-3-3, war für das Spiel in der ersten Halbzeit unerheblich, denn meistens waren bis auf Käpt’n Hoffmann und Jordy de Wijs alle anderen irgendwie an Offensivaktionen beteiligt. Und es hagelte Torschüsse. Zur Pause waren es 11 zu 3. Mit ein bisschen mehr Effizienz und Schussglück wären vier Buden möglich gewesen. Dass die Hütten aber von einem nominellen Außenstürmer gemacht wurden, hatte aber auch mit der Rolle und den Möglichkeiten der eigentlichen Spitze zu tun. Duffy Daferner fand in der Mitte vorne fast gar nicht statt, sondern beschränkte sich auf seine Rolle als Wandspieler – dies mit enormem Fleiß, aber überschaubarem Erfolg. Viermal zielte er aufs Gehäuse, nur einmal löste das Gefahr für den FCM aus.

F95 vs Magdeburg:  Und vor dem Spiel wurden unsere Frauen geehrt  (Foto: FP)
F95 vs Magdeburg: Und vor dem Spiel wurden unsere Frauen geehrt (Foto: FP)

Ähnliches gilt leider auch für Jona Niemiec, der seinen Körper wirklich sinnvoll einsetzt und schnell rennen kann. Um wirklich zum Erfolg beitragen zu können, fehlt es ihm bisweilen an technischer Perfektion. Dass die glorreiche Fortuna ab der 71. Minute noch einmal so richtig Fahrt aufnahm, hatte deutlich mit den Einwechslungen von Felix Klaus und Marlon Mustapha für Niemiec und Daferner zu tun. Und das schreibt der Ergebene mit einem Tränchen im Knopfloch, denn er hätte Jona und Duffy für dieses letzte Saisonspiel mehr gewünscht. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Christoph Daferner je wieder in einem F95-Leibchen auf dem Rasen sehen werden, ist verschwindend gering. Das sieht bei Jona Niemiec ganz anders aus, der ja auch erst 22 ist und enormes Potenzial hat.

F95 vs Magdeburg: Unsere Jungs beim Aufwärmen (Foto: FP)
F95 vs Magdeburg: Unsere Jungs beim Aufwärmen (Foto: FP)

Beeindruckend zu sehen, wie sich das fortunistische Spiel verändert, wenn Flo Kastenmeier NICHT als elfter Feldspieler auf dem Platz steht. Anfangs mieden die Kollegen Rückpässe wie der Äff-Zeh einen Ligaverbleib, und auch Karol Niemczycki hielt sich aus dem Passspiel lieber raus. Später wurde er mutiger, und einmal verließ er seinen Sechzehner, um eine Art Mini-Kastenmeier-Moment zu erzeugen – Michael Rensing hätte das niemals gemacht!

Der Mittelfelddiamant, dieses Mal mit den Facetten Sobottka, Jóhannesson und Tanaka, funkelte in der ersten halben Stunde zunehmend. Zwischen den Strafräumen hatten die Magdeburger NIX zu sagen, sodass ihnen wenig mehr übrigblieb, als hoch und weit anzugreifen. Das taten sie mutig, und nicht nur der berühmt-berüchtigte Baris Atik brachte die Düsseldorfer Abwehr mehr als einmal in Schwierigkeiten. Die Ursache: Teils erschütternde Stellungsfehler in der Innenverteidigung und mangelhafte Abstimmung zwischen Käpt’n Hoffmann und seinem Linksverteidiger Taka Uchino. Wenn eines gestern deutlich wurde, dann wie sehr die Mannschaft Jamil Siebert vermissen wird in der Relegation.

F95 vs Magdeburg:   Nach einer Ecke für uns (Foto: FP)
F95 vs Magdeburg: Nach einer Ecke für uns (Foto: FP)

Vor allem Ao Tanaka glänzte wieder. Wie unser schmunzelnder Japaner die Bälle erobert – erste Sahne! Seine Ballbehauptung – großes Tennis! Und dann die Übersicht! Die Zusammenarbeit mit Ísak Jóhannesson war gerade in der ersten halben Stunde grandios, die mit Cello Sobottka ebenfalls. Dazu ein Nico Gavory, den nie irgendetwas hinten halten konnte, hat er doch dadurch, dass Tzolis meist in die Mitte zieht, jede Menge Platz am linken Flügel. Und so flogen die Flanken den armen Sachsen-Anhaltinern nur so um die Ohren.

Finde den Fehler: Menschen machen Fehler. Schreiber:innen sind Menschen, machen also Fehler. Und Schreiber ohne großes Team hinter sich – wie der Ergebene – machen natürlich auch Fehler. Deshalb unsere Bitte an alle: Wer einen Fehler im Text entdeckt, meldet ihn uns auf einem der bekannten Wege – z.B. per Mail an kontakt@fortuna-punkte.de oder über das Kontaktformular. Wir versprechen, falls wirklich etwas Falsches im Beitrag stand, bedanken wir uns nicht nur, sondern korrigieren es umgehend. Schönen Dank im Voraus!

Wobei die schönste Vorlage des Tages Jona Niemiec gehört, der sich in der 6. Minute rechts durchtankte und mit maximaler Präzision quer auf den anrauschenden Christos Tzolis legte. Oder war es nur die zweitschönste Vorlage? Denn wie Marlon Mustapha in der 88. Minute nach einer Ecke vom kurzen Pfosten aus schräg rüber auf unseren Torschützen chipte, sah auch ziemlich brillant aus. Ach, nein, der Steckpass von Cello Sobottka in den Strafraum, der zum 2:0 in der 20. Minute führte, war ebenfalls aus purem Zucker. Sagen wir so: Die bekannt löchrige Bochum-Abwehr könnten unsere Jungs so auch auseinandernehmen.

Allerdings dürften sich die Schützlinge von Trainer Thioune die nachfolgende Schläfrigkeit nicht erlauben. Denn während der FCM nach dem Anschlusstreffer in der 31. Minute aufwachte, verfielen die Fortunen in eine Schlampigkeit wie wir sie in den Partien mit den zwei Gesichter einige Male erleben mussten. Dabei war der Gegentreffer Ergebnis eines feinen Konters, der die mangelhafte Restverteidigung der Rotweißgestreiften elegant ausnutzte.

F95 vs Magdeburg:   Alle Mann im Sechzehner (Foto: FP)
F95 vs Magdeburg: Alle Mann im Sechzehner (Foto: FP)

Nur noch zweimal konnten die Hausherren anschließend überzeugen. Und in der 37. Minute hätte das 3:1 – gleichzeitig Tzolis‘ dritte Bude – fallen können, denn Gavory hatte den Griechen optimal bedient. Chris aber fand keinen richtigen Stand und verzog den Torschuss. In der 38. Minute wäre es dann Duffy Daferner gewesen, der hätte erhöhen können. Einen wieder schicken Steckpass nahm er an und schoss aus der Drehung – leider knapp am Pfosten vorbei. Man hätte es ihm so sehr gewünscht, aber der Kerl ist in seiner Zeit bei der Fortuna einfach nicht vom Glück verfolgt.

Noch machten sich die Fans keine Sorgen. Die kamen erst auf, als die Fortuna in Schlafanzügen als Schlafmützen aus der Kabine kamen. Unter den Experten wurde mit einer gewissen Ratlosigkeit diskutiert, ob dahinter irgendeine taktische Volte stehen könnte – es fiel nur niemandem ein, welche. Der Ausgleich in der 47. Minute fiel mit einer gewissen Zwangsläufigkeit. Und sorgte bei den Anhänger:innen der ansonsten glorreichen Fortuna für milde Empörung: Die wollen uns doch wohl nicht das letzte Punktspiel versauen? Der Ärger wuchs nach einem weiteren Tor für die Magdeburger in der 52. Minute, das aber wegen klarer Abseitsstellung zu Recht nicht gegeben wurde.

F95 vs Magdeburg:   Das Fahnenmeer der Ultras (Foto: FP)
F95 vs Magdeburg: Das Fahnenmeer der Ultras (Foto: FP)

Während sich die Gäste (für dies ja auch um nix mehr ging) nun im hohen Pressing übten, daddelten die Fortunen so vor sich hin und ließen den Gegner machen. Daran änderten auch die Wechsel in der 55. Minute wenig. Interessanterweise übernahm Zimbo Zimmermann die Sechserposition von Cello Sobottka, während Shinta Appelkamp seinen Kumpel Ao Tanaka positionsgetreu ersetzte. Ein wenig aktiver wurden unsere Jungs jetzt schon, aber beide Wechsel brachten die Dynamik ein bisschen durcheinander. Außerdem verstärkte der FCM seinen Druck immer mehr und hatte gleich drei Gelegenheiten, in Führung zu gehen.

Dieses Powerplay hielt sogar noch nach den Wechseln in der 71. Minute an. Die Coaches hatten aber nach der Einwechslung von Marlon Mustapha umgestellt, sodass beinahe ein 4-2-4 entstanden war, weil man das Tandem Mustapha und Tzolis durchaus als Doppelspitze lesen konnte. Und plötzlich waren es wieder die Fortunen, die am Drücker waren. Besonders Chris Tzolis, der wollte es noch einmal wissen, und seine Kameraden wollten ihm nur helfen, Toptorjäger der Liga zu werden. Spätestens ab der 82. Minute war alles auf dieses Ziel ausgerichtet. Und nachdem die Magdeburger zwischenzeitlich mit 10:3 Ecken vorne lagen, zogen unsere Buben nun nach.

Dass es bei dieser unwichtigen Begegnung noch zum Bierregen kommen würde, damit hatte kaum noch jemand gerechnet. Als der 1,79 große Χρήστος Τζόλης aus Saloniki in der 88. Minute mit einem saftigen Hammer den Siegtreffer markierte, war die Luft über der Süd voll mit flüssiger Nahrung. Zumal auch den meisten Anwesenden klar war, dass es die Fans waren, die nach einer eigenen Schlafperiode das Team noch einmal aufgerüttelt hatten. Gerade in der ersten Halbzeit war die Stümmung in der mit an die 50.000 Menschen gefüllten Spielautomatenarena überragend, zumal die Ultras eine Best-of-Playlist der Gesänge anstifteten und auf diese kitschigen Schlafwagenlieder verzichteten.

F95 vs Magdeburg:   Nach dem Abpfiff (Foto: FP)
F95 vs Magdeburg: Nach dem Abpfiff (Foto: FP)

Später überfiel auch das Publikum eine gewisse Frühjahrsmüdigkeit, und einige Zuschauende langweilten sich sogar. Das änderte sich spätestens ab der 80. Minute, und spätestens nach der dritten Tzolis-Bude standen auch die Leute auf den Sitzplätzen und klatschten rhythmisch. Nach dem Schlusspfiff war es dann ein Ruf in Richtung Chris Tzolis, der von der Süd auf den Platz schallte: „Du bleibst hier!“ Wobei wir inzwischen doch alle wissen, dass ein Verbleib des griechischen Schlitzohrs so gut wie ausgeschlossen ist. Und um ehrlich zu sein: Der Ergebene fände eine (durchaus mögliche) Vertragsverlängerung von Ao Tanaka beinahe noch wichtiger.

Und kaum waren die Tzolis-Feierlichkeiten abgeflaut, machte ein anderer Spruch minutenlang und brüllend laut die Runde: „Auswärtssieg!“ Die fortunistische Relegationserfahrung belegt ja, dass ein Auswärtssieg die halbe Miete ist. Und wenn die glorreiche Fortuna auch nicht unbedingt als Favorit nach Bochum fährt, ist ein Erfolg dort im Rahmen des Denkbaren – jenseits aller rotweißen Kopfrosinen. Haben wir was gelernt für die Relegation aus dem Magdeburg-Spiel? Eher nicht.

F95 vs Magdeburg: Der Vorstand verabschiedet Stadion-DJ Opa (Foto: FP)
F95 vs Magdeburg: Der Vorstand verabschiedet Stadion-DJ Opa (Foto: FP)

Tja, und von einem Akteur mussten wir tatsächlich Abschied nehmen, auch wenn er beim Relegationsrückspiel übernächsten Montag doch nochmal ranmuss. Die Rede ist von Stadion-DJ Opa, der unglaubliche 20 Jahre lang die Plattenteller gedreht hat – erst im Paul-Janes-Stadion, dann in der Arena. Der uns mit Mucke versorgt hat, die den Unterschied machte zu all diesen anderen Stadien, in denen irgendwelche Kirmesdeppen Ballermannmusik dröhnen lassen. Der mit seinem Programm immer auch auf die jeweilige Situation reagiert hat – legendär „Money, Money, Money“ von ABBA als Kommentar zum Auftritt des Red-Bull-Franchise. Und dem wir – zu seiner Überraschung – eine Art Hymne zu verdanken haben: „Die einzig wahren Farben“ Als Anspielung darauf bekam er vom Vorstand eine entsprechend aufgemachte Goldene Schallplatte überreicht. Wer auch immer ihm nachfolgt: Wir werden Opa vermissen.

Und so endet die reguläre Spielzeit der Fortuna am 34. Spieltag mit dem 14. Spiel ohne Niederlage und einem dritten Platz. Hätte der fußballgottverfluchte Jablonski unsere Jungs in Kiel nicht so offensichtlich beschissen, hätten sie sich diese blöde Relegation sparen können. Jetzt müssen sie da eben durch. Eine überzeugende Hinrunde mit 30 Punkten wurde mit einer grandiosen Rückrunde noch getoppt. 72 Saisontore sind der beste, die 40 Gegentore der drittbeste Wert der Liga. Es gab eine knappe Handvoll Spiele, die zu verlieren ärgerlich und unnötig war. Das 4:3 gegen Klautern und das 5:3 gegen Schalke ragen heraus, und den Ergebenen hat am allermeisten die Heimniederlage gegen Wehen geärgert.

Das alles ist nur noch von statistischem Wert, denn jetzt geht es nur noch um den Aufstieg in die erste Bundesliga. Und wieder gab es Stimmen im Block, die eigentlich sogar lieber in der zweiten Liga mit all diesen tollen Vereinen (HSV, Schalke, Hertha, Hanoi, KSC, Klautern, Nürnberg und, ja, auch dem Äff-Zeh) bleiben wollen, als jede zweite Erstligapartie gegen irgendein Retortenteam spielen zu müssen, um am Ende dann entweder abzusteigen, wieder relegieren zu müssen oder sich mit Müh und Not zu retten.

Wie wär’s? Ein Schumacher-Stadion-Alt (5,40 €) pro Spielbericht – einfach per Paypal geben:

oder per Paypal an ergebener@fortuna-punkte.de senden.


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Ein Gedanke zu „F95 vs Magdeburg 3:2 – Alles drin: brillant, verpennt, souverän

  • „Wieder gab es Stimmen im Block, die eigentlich sogar lieber in der zweiten Liga mit all diesen tollen Vereinen (HSV, Schalke, Hertha, Hanoi, KSC, Klautern, Nürnberg und, ja, auch dem Äff-Zeh) bleiben wollen, als jede zweite Erstligapartie gegen irgendein Retortenteam spielen zu müssen, um am Ende dann entweder abzusteigen, wieder relegieren zu müssen oder sich mit Müh und Not zu retten.“
    Solche Stimmen kann ich bestens nachvollziehen.

    Vielleicht muss man dann auch nicht – wie aktuell in Hannover – die Eintrittspreise um 20% erhöhen, um die Strafen für all jene hirnrissigen Pyros zu egalisieren, die nicht zuletzt der überaus Ergebene bekanntlich als unverzichtbar für eine ernsthafte Fankultur betrachtet… 😉

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