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F95 vs Bielefeld 1:0 – Partie auf Augenhöhe, aber am Ende kackt die Ente

In einem nicht besonders aufregenden Spiel besiegte die große Fortuna die Arminen aus Bielefeld dann doch noch mit 1:0.

Bericht · Dass der Ergebene das nochmal schreiben würde: Bester Mann auf dem Platz war Schiedsrichter Sören Storcks, der als einziger Akteur eine (fast) fehlerfreie Vorstellung bot. Dazu später mehr. Ansonsten spielte sich die Partie über weite Strecken den Tabellenständen entsprechend auf Augenhöhe ab, und es roch bis zur 86. Minute doch sehr nach einem 0:0. Weil unsere geliebte Fortuna aber in der zweiten Halbzeit das Heft des Handelns übernahm und die Fehlerquote minimierte, geht der zweite Heimsieg in Folge ziemlich in Ordnung. Dass manche Tastaturkrieger, die sich für F95-Fans halten, die Begegnung mit Floskeln wie „Not gegen Elend“ kommentierten, zeigt nur, dass ihre Fußballhirne vor lauter Champignons-Liga gucken aufgeweicht sind. [Lesezeit ca. 8 min]

F95 vs Bielefeld: Mittendrin statt nur dabei (Foto: FP)
F95 vs Bielefeld: Mittendrin statt nur dabei (Foto: FP)

Das gilt inzwischen auch für die zuständigen Schreiberlinge der hiesigen Boulevardpresse, auch der mit den zwei schwarzen Buchstaben auf gelbem Strich. Sie erhoffen sich durch Krawallschlagen erhöhte Klickzahlen und sind bereit, dafür auf eine faire Berichterstattung zu verzichten. Zuletzt hat das diese eine Type von der BLÖD bewiesen, der aus einer Auseinandersetzung von Anou El Azzouzi mit einer Restaurantleitung in Marbella versuchte, einen Anti-Islam-Skandal zu machen – schämt euch dafür! Und wie viel unterschwelliger Rassismus in der Bewertung seiner Leistung im gestrigen Spiel steckt, müsste man auch noch genauer betrachten.

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Überhaupt: Was erwarten diese Leute, denen ein bisschen Medienmacht zugefallen ist, eigentlich von einem Team, dass erst seit vier Spieltagen wieder auf dem Weg der Stabilisierung ist? Wie würfeln die eigentlich ihre Notengebung aus? Es ist zum Kotzen. Leider lesen das auch Menschen, die zur Fortuna halten, die sich in ihrer Wut bestätigt fühlen. „Das ist keine Mannschaft“ plärrt einer auf Zuckerbergs Verblödungsplattform. Die lieben Sauerländer, Blockfreunde des Ergebenen, die wie jedes Jahr beim Trainingslager waren, berichten das exakte Gegenteil.

F95 vs Bielefeld: Ja, ist denn schon wieder Silvester? (Foto: FP)
F95 vs Bielefeld: Ja, ist denn schon wieder Silvester? (Foto: FP)

Schwamm drüber und zurück zum Spiel. Unseren marokkanischen Kämpfer trotz der versuchten Skandalisierung aufzustellen, zeugt vom Mut unseres Cheftrainers. Und trotzdem nicht auf Sima Suso zu verzichten, grenzt schon an Souveränität. Klaus, wie Suso mit erstem Vornamen heißt, spielte einen nach links verschobenen Zehner, so wie Christian Rasmussen auf dem anderen Flügel. Leider gelang es beiden zu selten, den im Strafraum marodierenden Cedi Itten anzuspielen. Das übernahm schon in der etwas schwachen ersten Halbzeit Florent „Mukki“ Muslija, der die rechte Schiene bediente und immer wieder versuchte, weite Flanken auf Cedi zu servieren. Etwas unerwartet überzeugte Mukki auch mit seiner defensiven Arbeit.

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Wie schon im Testspiel gegen Liberec setzten Markus Anfang und seine Co-Kollegen auf eine Dreierkette. Wer hätte vor zwei Monaten gedacht, dass eine Kombi aus Tim Oberdorf, Eli Egouli und Kenny Schmidt derart stabil verteidigt? Besonders unser langer Herr EE überzeugte, sodass im Block der Spruch kursierte „An Egouli kommt keiner vorbei“. Und der Kenny, der machte vielleicht sein bisher bestes Spiel im F95-Dress. Mal sehen, ob sich Jesper Daland noch einmal in diese Formation spielen kann. Die einzige Chance, die er hätte, wenn wieder eine Viererkette angeordnet wird, in der dann Tim Oberdorf den rechten und Kenny Schmidt den linken AV machen.

F95 vs Bielefeld: Links die Fortunen, rechts die Arminen (Foto: FP)
F95 vs Bielefeld: Links die Fortunen, rechts die Arminen (Foto: FP)

Was dem Ergebenen und den befreundeten Experten im Block dieses Mal überhaupt nicht gefallen hat, war das ständige Langholz, dass Käpt’n Kastenmeier mit seinen weiten Schlägen produzierte. Kaum einer dieser Abschläge kam an, und wenn, dann erreichten sie einen mutterseelenallein laufenden Kollegen. Stell das bitte ab, Florian. Denn phasenweise lief der Spielaufbau genau so wie laut System und Spielplan gedacht: Kastenmeier auf einen IV, IV auf Tanaka, Tanaka verteilt auf eine Schiene, Schiene spielt in die Mitte. Was die Burschen dazu gebracht hat, dieses ordentliche Spiel rund zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff komplett einzustellen und auf Standfußball umzuschalten, weiß der Fußballteufel.

F95 vs Bielefeld: Solider Spielaufbau (Foto: FP)
F95 vs Bielefeld: Solider Spielaufbau (Foto: FP)

Und die DSC Arminia? Die zeigte sich wie erwartet extrem laufstark, aber offensiv fürchterlich harmlos. Das sah oft gefährlicher aus als es war, wenn die Blauen sich unserem Sechzehner näherten. Nicht dass sie keine Chancen gehabt hätten, aber nur sechs Torschüsse im ganzen Spiel sind schon ein Armutszeugnis. Dabei waren die mitgereisten gut 7.000 Arminia-Fans vor dem Spiel guter Dinge. Einer meinte in der Bahn, Fortuna sei nach fünf Niederlagen am Stück exakt der richtige Aufbaugegner. Ha, ha, ha … Bevor’s losging verballerten die Ostwestfallen in der Gästeecke die Reste des Silvesterfeuerwerks, was schön aussah, aber viel Nebel erzeugte.

Ganz so wild war die Pyro-Show auf fortunistischer Seite nicht, dafür verteilten die Ultras erneut ihre vielen echten Fahnen für eine große Winkerei. Apropos Pyro: Der Ergebene mag Choreos mit Feuer und Rauch sehr, findet aber dieses vereinzelte, durch nichts motivierte Zündeln während des Spiels total bescheuert. Ihm kommt das vor wie bei einem alten Mann, der das Wasser nicht mehr halten kann, und einfach lospinkelt, wenn’s drängt.

Finde den Fehler: Menschen machen Fehler. Schreiber:innen sind Menschen, machen also Fehler. Und Schreiber ohne großes Team hinter sich – wie der Ergebene – machen natürlich auch Fehler. Deshalb unsere Bitte an alle: Wer einen Fehler im Text entdeckt, meldet ihn uns auf einem der bekannten Wege – z.B. per Mail an kontakt@fortuna-punkte.de oder über das Kontaktformular. Wir versprechen, falls wirklich etwas Falsches im Beitrag stand, bedanken wir uns nicht nur, sondern korrigieren es umgehend. Schönen Dank im Voraus!

Ansonsten war die Stimmung unter den knapp 40.000 Anwesenden, darunter rund 7.000 aus Bielefeld, ziemlich entspannt. Für Erregung bei denjenigen, deren Herz für die Fortuna schlägt, sorgten vor allem drei der vergebenen Chancen; zwei davon gingen aufs Konto von Anou El Azzouzi. Was ihn gebissen hat, in der 47. Minuten einen auf Gnabry zu machen und den Ball kunstschussmäßig über den DSC-Keeper und auch über die Latte zu lupfen, werden wir wohl nie erfahren. Einfach mit der Pike auf den Tormann zu halten, der einen Spalt zum Pfosten offengelassen hatte, wäre die bessere Entscheidung gewesen.

F95 vs Bielefeld: Cedis Riesenchance in der 7. Minute (Screenshot ARD)
F95 vs Bielefeld: Cedis Riesenchance in der 7. Minute (Screenshot ARD)

Überhaupt hätte die Partie sicher einen anderen Verlauf genommen, hätte Cedi Itten in der 7. Minute mehr aus der feinen Flanke aus dem Halbfeld von Tim Oberdorf per Kopf aus kurzer Entfernung verwandelt. Buchen wir das mal als Schusspech ab. In der 57. Minute fehlte El Azzouzi dagegen nur ein Schritt mehr Speed, als er alleine auf den nicht besonders sicheren Torhüter der Arminen zu lief und nicht an ihm vorbei spielen konnte.

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Soweit zu den riesigen Chancen. Ansonsten arbeiteten unsere Jungs entsprechend des Spielplans mit zwei Werkzeugen. Einerseits mit dem gute alten Durchdribbeln bis zur Grundlinie mit anschließender spitzwinkligen Hereingabe. Andererseits mit der hochmodernen Version, die man aktuell bei den Bayern oft sieht; dabei wird der Ball aus dem Halbfeld halbhoch in den Strafraum geflankt. Dem Ergebenen scheint, dass die immer wieder – wie man heute sagt – mangelhafte Boxbesetzung einen großen Anteil daran hat, dass die Fortuna so wenig Tore schießt. Im Sechzehner finden sich da meistens nur zwei bis drei Kollegen, während die anderen (minus Restverteidigung) um die Box herumlungern. Optimal ist (kann man auch beim FCB gut sehen), wenn vier Angreifer verteilt dort stehen; am besten halb dem Flankengeber zugewandt. Daran müssen die Coaches mit der Mannschaft mal arbeiten.

Reden müssen wir unbedingt über Satoshi Tanaka, der als Neuling völlig zu Recht gleich in der Startelf stand. Wenn man unserem Japaner außerhalb des Spielfelds begegnet, kann man kaum glauben, was für ein unermüdlicher Kämpfer der ist, der jeden Zweikampf annimmt und laut Statistik 83 Prozent davon gewinnt. Grätschen kann Tana wie einst Uli Borowski, dem er ansonsten kein bisschen ähnelt. Denn Satoshi ist zudem ein Spielmacher, ein Ballverteiler mit gutem Auge für die Mitspieler. Dass ihm gerade bei dieser Arbeit der eine oder andere Fehler unterläuft, sollte man ihm verzeihen. Als er in der 88. Minute vom Platz ging, war der Junge fix und alle. Kein Wunder: In Japan entspricht die Saison dem Kalenderjahr, sodass er praktisch seit acht Monaten durchspielt, ohne größere Erholungspausen. Hält Satoshi Tanaka diese Niveau und schafft er die Anpassung an den deutschen Zweitligafußball, werden wir noch viel Freude an ihm haben.

F95 vs Bielefeld: Anous vergebene Riesenchance in der 54. Minute (Screenshot ARD)
F95 vs Bielefeld: Anous vergebene Riesenchance in der 54. Minute (Screenshot ARD)

Wie gesagt: Die erste Halbzeit war auf beiden Seiten ein bisschen konfus und fehlerbehaftet. Es wird eine sachliche Pausenansprache gegeben haben, in der diese Fehler angesprochen wurden und den F95-Kickern Lösungsmöglichkeiten an die Hand gegeben wurden, denn fast alles, was in Hälfte 1 nicht gut lief, verbesserte die Truppe in den zweiten 45 Minuten. Und weil auch die Blauen optimiert aus der Kabine kamen, stieg das Niveau der Partie deutlich an.

Nicht besser wurde es leider bei Chris Rasmussen, der sich weiterhin ein ums andere Mal festlief und nicht einen einzigen Torschuss hinbekam. Folgerichtig wurde er in der 62. Minute durch Luca Raimund ersetzt. Der Luca ist quasi das exakte Gegenteil vom Chris. Wo der Däne viel mit der Wucht seines Körpers erledigt, ist der 20-Jährige Stuttgarter eher der Dribbler, der lieber um den Gegner herumläuft als durch ihn hindurch. Was sein Hauptmerkmal ist, könnte man auch als Schwäche auslegen, und auf der athletischen Seite muss er unbedingt noch zulegen.

F95 vs Bielefeld: Reden statt strafen - das Erfolgsrezept von Schiri Storcks (Foto: FP)
F95 vs Bielefeld: Reden statt strafen – das Erfolgsrezept von Schiri Storcks (Foto: FP)

Wie gut Schiri Storcks war, zeigte er eindrucksvoll in der 70. Minute. Ein Bielefelder fühlt sich an der Außenlinie gefoult, der Assi auf der Seite sieht das auch so und wedelt. Nun hat sich der vermeintlich Gefoulte aber auf den Ball fallen lassen, um ihn innig zu umarmen. Der Unparteiische entscheidet völlig korrekt auf Handspiel und Freistoß für die Fortuna. Das hätten nicht viele Schiedsrichter so gut gelöst.

Und warum kam er ohne eine einzige gelbe Karte aus? Anfangs versuchten die Arminen, hart zur Sache zu gehen. Storcks griff ein und beließ es bei begründeten Ermahnungen. Das zeigte Wirkung. Wobei Satoshi Tanaka bei seinen Kampfgrätschen schon aufpassen muss; mancher Referee würde ihm einfach wegen des optischen Eindrucks dafür Gelb geben, und das Risiko, Rot zu kriegen, ist bei solchen Aktionen auch gegeben.

F95 vs Bielefeld: Da jubeln unsere Jungs (Foto: FP)
F95 vs Bielefeld: Da jubeln unsere Jungs (Foto: FP)

Nicht ganz nachvollziehbar dann die Wechsel in der 81. Minute. Zimbo Zimmermann für den insgesamt blass gebliebenen Emma Iyoha zu bringen, sollte wohl mehr Action auf die rechte Schiene bringen, und für zehn Minute Volldampf ist der Zimbo immer noch gut. Ob Anfang Shinta Appelkamp ein bisschen pampern wollte, als er ihn für Anou El Azzouzi brachte? Wäre in einer Situation, in der es 0:0 steht, kein guter Gedanke. Nach dem 1:0 kamen dann noch Mo Heyer und Tim Breithaupt, der schonmal seine Sachen für die Rückreise nach Augsburg packen kann, denn eine Chance auf mehr Spielzeit hat er ganz sicher nicht. Runter gingen der ausgepumpte Tanaka und auch Sima Suso, der ebenfalls massenhaft Körner auf der Wiese gelassen hatte.

F95 vs Bielefeld: Cedi köpft zum Sieg (Screenshot ARD)
F95 vs Bielefeld: Cedi köpft zum Sieg (Screenshot ARD)

Tja, das Tor … Konnte ja nur Cedi Itten sein, der es per Kopf macht – wer sonst? Dass es die Folge einer Ecke war, passt zum Karma der Ostwestfalen, die bisher die meisten Treffer nach Standards kassiert haben. Getreten hat Florent Muslija, der das auch kann. Allerdings war diese Ecke eine nach Schema F, also hoch in Richtung langer Pfosten. Drei Bielefelder haben Cedi auf dem Kieker, aber der steigt nicht nur höher als das Trio, sondern kriegt auch Druck hinter die Pille, die neben dem Pfosten reingeht. Bei Licht betrachtet übrigens ein Fehler des Keepers, der diesen Spalt nicht hätte offenlassen dürfen.

Natürlich rannten die Gäste in den verbleibenden sechs Minuten auf Kastenmeiers Bude an. Allerdings mit wenig Konzept. Da reichte es durchgehend, das Ei einfach rauszuhauen aus dem Strafraum. Schade, dass größere Versuche, per Konter noch zu weiteren Chancen zu kommen, grundlos unterblieben. Auch so könnte man den zweiten Heimsieg in Folge als verdient bezeichnen.

F95 vs Bielefeld: Dann feuern wir sie an ... (Foto: FP)
F95 vs Bielefeld: Dann feuern wir sie an … (Foto: FP)

Er bringt F95 vorerst auf den Platz 14, von dem sie an diesem Spieltag auch nicht mehr verdrängt werden kann. Das miese Torverhältnis zeigt sich jetzt schon als Hypothek, denn von den fünf Teams mit 20 Punkten haben die Rotweißen mit -11 das zweitschlechteste Torverhältnis. Immerhin stand am Ende auf der Gästeseite die 0, das sollte öfters passieren. Erfolgsverhinderer ist immer noch die schlechte Chancenverwertung, die dazu geführt hat, dass die Fortuna mit nur 16 Treffern die wenigstens der ganzen Liga geschossen hat. Da liegt der Hase immer noch im Pfeffer.

Sollen wir eine Niederlage nächste Woche in Hanoi vorausschauend einpreisen? Der letzte Heimsieg der 96er liegt nun auch schon zwei Monate zurück und kam recht glücklich zustande. Trotzdem sollte man die Niedersachsen immer noch zu den Aufstiegskandidaten zählen, weil sie über ein tolles Mittelfeld verfügen und ausgesprochen effizient mit ihren Torchancen umgehen. Dass unsere Defensive aktuell so stabil und unser Mittelfeld dank Tanaka besser geworden ist, könnte zu einem ausgeglichenen Spiel führen. Und solch eine Partie kann man mit Glück auch gewinnen.

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6 Gedanken zu „F95 vs Bielefeld 1:0 – Partie auf Augenhöhe, aber am Ende kackt die Ente

  • Schommi

    „Bevor’s losging verballerten die Ostwestfallen in der Gästeecke die Reste des Silvesterfeuerwerks, was schön aussah, aber viel Nebel erzeugte.“
    O ja, very nice! Wer nicht dabei war, stellt sich vermutlich so was wie Wunderkerzen de luxe vor; in Wahrheit wurden minutenlang kapitale Sylvester-Raketen rasant à la Raketenwerfer abgefeuert. Das ging munter immerzu gegen die Tribünendecke und hinterließ mitsamt grimmiger Sicht- und Geruchsbelästigung einen gewissen Kyjiw-Effekt von Putins Gnaden, den wir hier eigentlich nicht erleben möchten.
    Der Pyro-Ergebene wird seine blendende Feuerwerkslaune vermutlich erst einbüßen, wenn demnächst schlechtgelaunte böse Buben in Blau-oder Grünweiß dazu übergehen, die Geschosse horizontal in seine Richtung abzufeuern. Aber jetzt wissen wir immerhin, wohin dieser Dreck umgeleitet werden wird, sollte es irgendwann zu einem Böllerverbot kommen …

    Antworten
    • Och, mit Raketen bin ich schon öfters beschossen worden – in Duisburg und Rostock zum Beispiel. Und, hat’s mir geschadet? 😉
      Nebenbei: Das was da nach oben geschossen wurde, waren sogenannte Schießröhren, ziemlich harmlos. Zum Glück nur ein ernsthafter Böller, denn die sind nicht zu tolerieren.

      Antworten
  • Berti

    El Azzouzi hat von der RP eine 5 bekommen. Ich habe ihn besser gesehen. Also mit hohen läuferischen und kämpferischen Einsatz und ich hätte ihm eine 3 gegeben.

    Antworten
    • Die RP fährt eine deutlich gegen seinen Glauben gerichtete Kampagne – weil sie unbedingt mit der BLÖD mithalten wollen. Es ist zum Kotzen.

      Antworten
  • Wolfgang Hillebrand

    Die Bewertung der Leistung von El Azzouzi mit einer „5“ ist eine Frechheit. Dinkelborg wird wohl von persönlichen Gründen geleitet. Oder will er nur Unruhe in die Mannschaft tragen? Find ich zum🤢🤮

    Antworten
  • MagierTom

    Der Ergebene hat mal richtig Ahnung 😀und ein gutes Auge, mit sachlicher Einschätzung. Weiter so! Der Hinnweis wegen der RP ist absolut berechtigt.
    Die Leistungen des Teams werden von Spiel zu Spiel (seit S04) in kleinen Schritten, immer besser.
    Das Defensivverhalten aller Spieler ist besser geworden, die Fitness ist gegenüber Thioune
    2 Level besser. Im Mittelfeld sind wir mittlerweile Top aufgestellt mit Tanaka, Azzouzi, Suso, sind wir sehr Zweikampf-/Laufstark, Giftig und alle können Fußball spielen. Die wenigsten sehen, was Azzouzi Defensiv und offensiv (das er überhaupt in die Situationen kommt) leistet. Klar wäre aus den Chancen ein Torerfolg schöner gewesen. Mir gefällt das alles insgesamt sehr gut und wird sicherlich noch besser. Mit Shinta wären wir hier gefühlt ein Mann weniger.
    Kastenmeier … das scheinen von den 40.000 im rund auch nur wenige gesehen haben, hält den Ball viel zu lange und nimmt damit den Spielfluss. Die Krönung ist aber der Spielaufbau, sagen wir mal 100 x mal lange Abschläge nach vorne und wir haben JEDES Kopfballduell verloren und Bielefeld hat danach meistens den Ballbesitz gehabt. Trainerteam, was ist da die Taktik vorher und warum sieht das keiner während des Spiels? Egouli Fußballgott, Note 1, er spielt sogar 5-6 vertikale blitzsaubere Bälle, die das Mittelfeld überbrücken. Oberdorf, Emma, Rassmussen haben mir nicht gefallen. Wir haben im Kader leider keine gute (überragende) Offensivpower oder so schnelle Spieler, die uns vorne gefährlicher/besser machen.

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