Abstieg 2026: Und was jetzt? Analysen, Ausblicke und Appelle
Mit nur einem Tor zu wenig ist die arme Fortuna ohne Umweg aus der zweiten in die dritte Liga abgestiegen – mit extremen Folgen.
Analyse · Okay, der Ergebene fängt nochmal an. Denn er hatte schon einen längeren Beitrag, der zu obiger Überschrift passt, verzapft. Die Trennung von Sven Mislintat samt der möglichen Verpflichtung von Samir Arabi als neuem Sportvorstand ändert alles. Über die Gründe kann natürlich tief und breit spekuliert werden, aber was bringt das? Unabhängig davon möchte der Ergebene einfach mal seine unsortierten Gedanken zum Was jetzt? präsentieren. [Lesezeit ca. 7 min]
Das Schlimmste am Abstieg war für den Ergebenen gar nicht nur der Abstieg selbst, sondern das Gros der Reaktionen vieler, vieler Fortuna-Fans auf den sogenannten „sozialen“ Kanälen. Spätestens am Mittwoch konnte man mit Recht behaupten: Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von jedem. In der Mehrheit die Kopp-app-Fraktion, die statt Trauer nur Wut hervorbringen konnte, zwanghaft nach Schuldigen suchte und diese bestrafen wollte. Dazu eine schier unendliche Zahl äußerst kitschiger KI-Bilder mit den üblichen Phrasen („Liebe kennt keine Liga“ und anderer Schwachsinn). Traurig, dass viele, die jetzt möglichst viele Köpfe rollen sehen wollen, weder Vereinsmitglieder sind noch die Vereinssatzung kennen.

Da gab es sogar eine Petition mit dem Ziel eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen – eine Petition! Dabei müssen einfach nur 4.000 Vereinsmitglieder eine solche beim Vorstand beantragen, der diesem Antrag folgen MUSS. So steht’s in der Satzung. Oder es wird gefordert, dass die Vorstände und Aufsichtsrät:innen zurücktreten sollen. Super Idee für die Zeit zwischen dem Ende der alten und dem Beginn der neuen Saison – ein Verein ohne Führung, der gerade die vermutlich massivsten Entscheidungen der vergangenen 17 Jahre zu treffen hat. Aber vermutlich würde es den Leuten, die Rücktritte und Rausschmisse fordern, reichen, wenn ein, zwei Nasen symbolisch geschasst werden.
Die sinnlose Schuldfrage
Kleiner Exkurs zur Schuldfrage: Das deutsche Strafrecht unterscheidet zwischen „vorsätzlich“ und „fahrlässig“, beim Wirtschaftsrecht ist es ähnlich. Wer mit Vorsatz, also absichtlich Scheiße gebaut hat, wird in jedem Fall bestraft, und zwar härter, als wenn ihm oder ihr die Scheiße aus Versehen passiert ist. Kann ja wirklich keiner der Wütenden meinen, unsere Vorstände (allen voran Klaus Allofs und Chris Weber als Sportdirektor) und AR-Mitglieder hätten die Fortuna mit Absicht in den Abstieg geritten. Wenn sie Bestrafung fordern, dann müssten sie davon ausgehen, dass die Verantwortlichen fahrlässig gehandelt hätten. Für den Tatbestand der Fahrlässigkeit gilt: Die Verantwortlichen hätten erkennen können, dass die Sache schiefgeht und er oder sie hätte die gebotene Sorgfalt vermissen lassen.
Um es mal ab Beispiel Allofs/Weber zu untersuchen: Sie hätten also erkennen können, dass die von ihnen vorgenommenen Verpflichtungen zum Abstieg führen. Oder sie haben das alles mal eben so gemacht, nicht sorgfältig genug. Im Ernst? Der Ergebene sieht es so: Die beiden Herren sind Wetten eingegangen. Haben beispielsweise oft verletzte Kicker geholt und darauf gesetzt, dass sie bei uns fit bleiben. Haben Leihspieler angeheuert, von denen bekannt war, dass sie nicht besonders sozialkompatibel sind. Fahrlässig? Nein, aber hochriskant.

Anders sieht es übrigens bei den heftigen Problemen aus, die sich jetzt bei den Spielerverträgen auftun. Dass sich Klaus Allofs für so’n Kram nicht interessierte, ist allgemein bekannt. Ob Chris Weber über ausreichende Rechtskenntnisse verfügt, auch nicht. Aber: Wer hat die Fortuna denn beim Abfassen dieser Verträge beraten? Wer hat die Verträge geprüft und abgenickt? Da kommen wir der Schuldfragen rund um die Kaderpolitik schon näher.
Verletzt!
Wie ein hiesiger Leser zu Recht meinte: Allofs und Weber die alleinige Schuld am Abstieg zuzuschieben, ist billig. Weil es eben nicht allein die Kaderpolitik war, die zur Katastrophe führte. Die Überschrift des Ergebenen zur Saison (demnächst mehr) lautet: VERLETZT! Und das ist durchaus mehrdeutig gemeint, denn es gab nicht nur dauernd viel zu viele verletzte F95-Kicker, sondern nach vielen Partien auch in der Seele beschädigte Fans. Woran aber lag es, dass das Lazarett – wie man so sagt – so oft und so lange so voll war? Übrigens steht die Fortuna 2025/26 in dieser Statistik unter den Top 3 der zweiten Liga; bei den Muskelproblemen führt sie die Liste sogar an. Das kann kein Zufall sein und nicht allein daran liegen, dass so viele verletzungsanfällige Spieler verpflichtet wurden. Also sind die Methoden zu betrachten, nach denen unsere Spieler medizinisch und auch sonst betreut wurden. Und auch da geht es nicht in erster Linie um Personalien.

An dieser Stelle möchte der Ergebene auf den langen Beitrag unseres Nicht-mehr-Sportvorstands Sven Mislintat auf der F95-Website verweisen, der ihn als Leser gerade im Absatz „… die Analyse und die Defizite“ schwer beeindruckt hat. Da redet einer nicht blöd rum, dann benennt jemand die Problemstellen. Dass Mislintat an Bord bleibt, sieht der Ergebene als Fakt, der Hoffnung für die kommende Drittligasaison macht. Der Ergebene stimmt völlig zu, dass es um die Identität der Fortuna gehen muss.
Mehr Flingern wagen!
Denn, was hier in Sachen Positionierung und Markenkern in den letzten Jahren geschehen ist, hat mir dem, was die Fortuna ausmacht, wenig zu tun. Die diversen Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen waren weitgehend beliebig, die Kommunikation, auch und gerade auf Social Media war nicht originär, sondern wirkte abgeguckt. Auch wenn sich seinerzeit viele Fans und Mitglieder über die sogenannte „DNA“ aufgeregt haben: Da waren wir weiter als beim Konzept „Fortuna für alle“, das nun ja final gescheitert ist. Wir müssen, findet der Ergebene, wieder zurück zum Begriff „Heimat“, zur starken Verbindung mit der Stadt Düsseldorf, wie sie wirklich ist, nicht wie sie von außen zu oft gesehen wird. Oder kurz zusammengefasst: MEHR FLINGERN WAGEN!

Da nun der ganze Kram dieser Sorte in Trümmern liegt, haben wir die Chance, den Verein gerade in dieser Hinsicht neu aufzustellen. Zumal es auch einen sportlichen Aspekt gibt, der das möglich macht: die hervorragende Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre. Den Leuten, die meinen, man müsse „Geld in die Hand nehmen“ sei gesagt: Nein, wir müssen uns dazu bekennen, dass wir ein Ausbildungsverein sind, der Talente in frühem Alter holt, ausbildet und fördert, sie dann in den Profikader integriert, um sie zum richtigen Zeitpunkt möglichst hochpreisig abzugeben. Und wer nun öffentlich meint, auch die NLZ-Arbeit sei nur scheiße gewesen, weil ja keine Superriesentalente produziert wurden, dem sei geraten, mal Name für Name der Spieler durchzugehen, die hier ausgebildet wurden und nun beachtete Profis wurden.
Wir sind der Verein!
Stadtdirektor Hintze meinte ja, in einem „offenen Brief„, der pikanterweise auf der Website der stadteigenen Konstruktion namens D.Sports erschien und nicht in einem unabhängigen Medium, die Frage nach der von ihm so genannten Struktur zu stellen. Und meinte damit die Öffnung des Clubs für Investoren, also die Abkehr von der Verfassung als eingetragener Verein. Das ist angesichts unserer Satzung zumindest unverschämt. Die Existenz des Düsseldorfer Turn- und Sportvereins Fortuna 1895 als e.V. ist nicht verhandelbar. Um das abzusichern, haben die Mitglieder das Quorum für eine Ausgliederung des Profifußballs in eine Kapitalgesellschaft auf 75 Prozent hochgesetzt. Klartext: Drei Viertel der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung müssten dafür stimmen, diese Änderung durchzuführen (siehe https://www.f95.de/media/files/docs/verein/F95_Aktuelle_Satzung.pdf?v=032026 [PDF-Link] der Vereinssatzung) – kaum vorstellbar.
Den Aufsichtsrat greift Hintzsche von der Seite an, und es riecht sehr danach, als wolle er beziehungsweise die Stadt bei den kommenden AR-Wahlen ordentlich mitmischen. Dass er uns den modernen Fußball erklären will – geschenkt. Interessant aber, dass er als Schadensfaktor die DFB-Strafen benennt, die der Verein für Pyrozündeln zu zahlen hatte. Die Funktion dieser Äußerung: Er will den Einfluss der aktiven, organisierten Fans zurückdrängen, besonders den angeblich so massiven der Ultras. Populistisch genug, denn nicht wenige Fans, die dieser Tage die Wut rausgelassen haben, sind der Meinung, die Ultras hätten zu viel zu sagen im Verein. Leute, es wäre doch für euch als Mitglieder ganz einfach, diesen angeblich massiven Einfluss zurückzudrängen. Ihr müsst lediglich in so großer Zahl bei der JMV erscheinen, dass ihr die Mehrheit habt. So funktioniert das in einem eingetragenen Verein mit der internen Demokratie. Denn – um mal einen Slogan aus den Nullerjahren zu zitieren – WIR SIND DER VEREIN!

Den Ergebenen erinnert das Treiben des Stadtdirektors ein bisschen an die Zeiten des OB Erwin als Aufsichtsratsvorsitzenden, der ja diese Art Demokratie für Kinderkram hielt. Und an den Putschversuch im Jahr 2009, als eine konzertierte Truppe aus Führungskräften stadteigener Unternehmen versuchte, die Macht im Verein zu übernehmen. Derlei Scharmützel kann sich die Fortuna in der aktuellen Situation am allerwenigstens erlauben.
Die größte Angst, die bei allen, der Herz für die Fortuna schlägt, umgeht, ist die, dass der Abstieg den Verein so niederreißt, dass es sogar weiter abwärtsgehen könnte und dass es wieder zehn Jahre dauern würde, bis F95 wieder in einer der beiden oberen Liga mitmischt. Von einem direkten Wiederaufstieg sollten nicht einmal glühende Optimisten träumen – dieses Kunststück gelang zum letzten Mal Eintracht Braunschweig im Jahr 2022 und ein Jahr zuvor Dynamo Dresden. Warnendes Beispiel dafür, wie lange es selbst für einen Traditionsverein dauert, sich sportlich zu erholen, ist der 1. FC Kaiserslautern, der volle vier Spielzeiten brauchte, wieder in die Liga 2 zu kommen.
Nur die Fans
Der Ergebene möchte allen, die zwischen 1999 und 2009 nicht dabei waren, mal kurz erzählen, wer und wie die Fortuna damals gerettet wurde. Nach dem Sportwelt-Desaster, das ein gewisser Helge Achenbach als Präsi so ziemlich allein angerichtet hat, gab es eine informelle Gruppe namens „Montagsrunde“. Besorgte und engagierte Fortuna-Fans trafen sich regelmäßig, um zu diskutieren, was zu tun sei, damit die Fortuna überhaupt am Leben bleibt. Hier entstand die Idee, den eingetragenen Verein auf demokratische Füße zu stellen. Es wurde eine Satzungskommission gegründet, der wir diese tolle Satzung zu verdanken haben, die den Mitglieder erstmals ernsthafte Einwirkungsmöglichkeiten bot.

Als der damalige OB Joachim Erwin aus seiner Position als Aufsichtsratsvorsitzender heraus den Club autokratisch führen wollte, gab es Widerstand – lose Gruppen wie die „Olio Opposition“ entstanden, die genau das verhindern wollten und dies mit der Abwehr des Putschversuches im Jahr 2009 auch erreicht haben. Dass es mit der Fortuna sportlich von 2004 bis 2012 immer nur aufwärts ging, war eine Folge des zunehmenden Widerstands, an dem sich auch der 2003 gegründete Supporters Club Düsseldorf (SCD) und die nun organisierten Ultra-Gruppen erfolgreich beteiligt hatten. Auch Personen wie Charly Meyer und Peter Frymuth, die in Zeiten, in denen das niemand sonst wollte, Positionen im Verein übernommen haben, gehören zu den Gewinnern jener Jahre.
Was lernen wir daraus? Einen eingetragenen Verein wie der Düsseldorfer Turn- und Sportvereins Fortuna 1895 können nur die Mitglieder retten, keine von außen geholten Funktionäre. Und jetzt kommt das Positive: Kaum eine Woche nach dem besiegelten Abstieg beginnen sich wieder Kräfte zu formieren, denen es nicht um Profilierung geht, sondern darum, den Verein zu erhalten. Euer von Herzen ergebene F95-Fan (selbst natürlich Vereinsmitglied) wünscht sich daher vor allem anderen, dass immer mehr Menschen, die diese bekloppte Diva lieben, Vereinsmitglieder werden und/oder sich sonst wie für die Fortuna engagieren.
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Mann mann was ein Mist. Aber wir werden sehen. die Zeit der dritten und vierten Liga habe ich persönlich nicht mitbekommen als interessierter, jetzt bin ich auch mit im Boot, bin Mitglied seit ein paar Jahren und ja, ich hoffe nur dass jetzt die besonnenen Menschen am Drücker bleiben. Vielmehr kann ich da eigentlich gar nicht zu sagen, das ist einfach so bodenlos enttäuschend was passiert ist. Da fehlen mir letztendlich die Worte.
Ich mache es kurz.
1. Ich bin Mitglied.
2. Ich befürworte ein Zusammenrücken aller Mitglieder und wünsche mir auch, dass mehr neue Mitglieder entstehen als jetzt austreten.
3. Wir sollten eine außergewöhnliche Mitgliederversammlung anstreben.
4. Und jetzt kommt die Herausforderung:
Wie können WIR uns über Gruppen und Mitgliedern ohne Zugehörigkeit zu einer solcher Gruppen organisieren?
Vielleicht hat der Ergebene eine Idee, die er mal vorschlagen möchte? ♥️🤍
Dem Inhalt des Artikels ist zuzustimmen, was ihm fehlt ist die Griffigkeit einer Zukunftsperspektive.
Diese hat meines Erachtens Sven Mislintat in seinem Audiobeitrag für die Medienrunde überzeugend, für die Verantwortlichen unserer Fortuna, zu
klar und eindeutig, dargelegt. Diese hätten wissen müssen auf wen sie sich mit Mislintat einlassen. Der Nachfolger von Mislintat war ja bereits in der engeren Auswahl. Soviel intensive Beschäftigung darf oder muss man wohl von den Verantwortlichen erwarten, dass sie einen Sportmanager verpflichten, von dem man sich nach sechs Monaten wieder trennt, weil er zu egomanisch ist. Ein Missverständnis, dass vermeidbar war. Meines Erachtens fehlt im Aufsichtsrat jemand der Herzblut-Sportkompetenz hat und der den Markenkern (derzeit eher nicht vorhanden) glaubwürdig transportiert (Beispiel Holzer Elversberg). Das würde es leichter machen schnell in Liga 2 und mehr zurückzukehren. Was den Stadtdirektor angeht, ist er ein weiteres Beispiel für dümmliche, überhebliche Inkompetenz.
Vielleicht sollten wir mal kompetente Frauen ans Ruder lassen, die sich nicht so sehr mit ihren eigenen Befindlichkeiten beschäftigen. Union Berlin ist ein gutes Beispiel!
Ich bin seit über 25 Jahren Mitglied. Also ich kann diesem Artikel nichts abgewinnen! „Der Abstieg selber war gar nicht so schlimm, sondern das Gros der Reaktionen vieler, vieler Fortuna-Fans“. Einfach unpassend zu der Situation! Klar, die Fans die Dauerkarteninhaber sind und vielleicht viele zu den Auswärtsspielen fahren? Wer braucht diese schon? Und jetzt meckern die auch noch. Richtig Fans die keine Fans sind, okay diese mal ausgenommen, die die nicht im Stadion sind, kein Mitglieder, die einfach nur von außen Kommentare absenden. Aber das muss man differenzieren. Der Verein steht vor einem Riesen Scherbenhaufen… es wurden Fehler in allen Ebenen gemacht, die in einem professionellen Club schlichtweg in dieser Häufung und Kettenreaktion niemals passieren dürfen. Wir sprechen über einen Schaden von gut 10-20 Mio. Im Kaderwert. Kein Wort zu den nicht vereinbarten 3. Liga Verträgen, die man mit fast allen Spielern (über 80%) hätte vereinbaren können, um jetzt reduzierte (aber für uns wichtige) Ablösesumme zu generieren. Kein Wort zu Alexander Jobst, Björn Borgerding, dem gesamten Aufsichtrat, als zentrales Kontroll- und Beratungsorgan des Vereins. Der AR (soll) überwacht die Arbeit des Klubvorstands, bestellt oder entlässt dessen Mitglieder und sichert die strategische Ausrichtung sowie die wirtschaftliche Stabilität??? Ja wo denn? Richtig ist, der Club muss professionell aufgestellt werden und ist es als eingetragener Verein nicht! Wie wir eindrucksvoll wieder mal bewiesen haben. Vielleicht sollte eine Ausgliederung über die Mitglieder und Gremien deshalb geprüft (oder diskutiert werden). Das will doch so kein Fan, auch kein Mitglied! Wir sind um 10 Jahre zurück geworfen wegen der unfassbaren Inkompetenz der Verantwortlichen. Vielleicht hat Herr Mislintat unangenehme Fragen gestellt oder die Herren nach ihrer Aufsichts-/Kontrollpflicht hinterfragt? Das wäre ein guter Grund ihn loszuwerden. Das will ja von den Verantwortlichen keiner hören.
Du musst dir doch den Schuh mit den unqualifizierten Kommentaren ganz sicher nicht anziehen. Bis jetzt habe ich doch deine Äußerungen sehr geschätzt. Ich bin nur der Ansicht, dass man sich ein Minimum an Informationen verschaffen sollte bevor man kritisiert.
Über die handelnden Personen wird der Ergebene nach ein bisschen Recherche und einigen Gesprächen noch was schreiben.
In einem Punkt bin ich zur Diskussion nicht bereit. Sollte es irgendwie zu einer Auslagerung des Spielbetriebs in eine Kapitalgesellschaft kommen, bin ich raus. Dann ist die Fortuna nicht mehr mein Verein.