Spielberichte

F95 vs Nürnberg 3:1 – Teilweise brillantes Kombinationsspiel und andere gute Zeichen

In einem stellenweise überragend geführten Spiel hat die glorreiche Fortuna den FCN besiegt und einen weiteren Schritt on the road to Aufstieg gemacht.

Bericht · Zwischendurch sagte einer im Block: „Hä, wollen die abschenken? Die greifen unsere ja überhaupt nicht an.“ Das war die eine Seite der Medaille. Die andere war – gerade in der ersten Halbzeit – ein berauschendes Kombinationsspiel der rotweiß Gestreiften. Dass dabei in den ersten 45 Minuten ein Chancenverhältnis von 18:3 entstand, wunderte dabei nicht. Und hätte der Club-Keeper nicht einen absoluten Sahnetag gezogen, hätte es zur Pause auch gern schon 4:0 oder höher stehen können. [Lesezeit ca. 8 min]

F95 vs Nürnberg: Unsere Ultras (Screenshot ARD)
F95 vs Nürnberg: Unsere Ultras (Screenshot ARD)

Dabei gab es an der Chancenverwertung gar nicht so viel zu meckern, denn ein ganzes Bündel an Torschüssen wurden von den Franken geblockt, die sich stark verunsichert in jeder Defensivsituation vielbeinig in den eigenen Sechszehner zurückzogen. Um ehrlich zu sein, viel mehr Leistung hatte der Ergebene von den Glubberern auch nicht erwartet, die in einem schlimmen Negativlauf stecken und auf – je nach Zählung – fünf bis acht Spieler verzichten mussten.

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Und dann kam auch noch Pech dazu. Der gerade erst wieder fit gewordene Käpt’n Hübner semmelte in der 22. Minute bei einer Rettungstat volle Kanne mit der Birne gegen den Pfosten. Da erschraken auch alle Zuschauenden, die neben der Liebe zur Fortuna ein Herz für den Fußball und seine Akteure haben. Als der wieder stand, meinten einige, ihn auspfeifen zu müssen – bescheuert. Genauso bescheuert, Hübner auszupfeifen, als er doch wieder auf die Wiese kam. Er probierte es noch ein paar Minuten und musste dann doch raus. Damit war der Rest an Stabilität in der FCN-Abwehr dahin.

F95 vs Nürnberg: Ao Tanaka läuft auf (Foto: FP)
F95 vs Nürnberg: Ao Tanaka läuft auf (Foto: FP)

Die beiden Tore durch unseren endlich wieder knipsenden Holländer fielen beinahe zwangsläufig. Zuvor hatten es Tzolis, Appelkamp und Sobottka schon versucht. Letzterer hatte sich in der 34. Minute den Ball mit maximalem Einsatz und viel Willen erkämpft und Vince Vermeij mit einem geilen Pass so bedient, dass der halbrechts im Strafraum freie Bahn hatte und gnadenlos einlochte.

F95 vs Nürnberg: Sie schwören sich ein (Foto: FP)
F95 vs Nürnberg: Sie schwören sich ein (Foto: FP)

Danach – und auch bedingt durch Hübners Auswechslung – wuchs der fortunistische Druck, und die Gäste wirkten wie williges Schlachtvieh. Die Verunsicherung war riesig. Ein hohes Ding (von Sobottka? Oder war’s Engelhardt?) fällt unweit der Strafraumgrenze runter, und der zuständige FCN-Verteidiger tut etwas, was man nicht tun soll: Er köpft nach hinten. Also aus F95-Sicht nach vorne, wo Vince die Vorlage dankend annimmt und erneut einnetzt. Das 2:0 zur Pause sah sicher aus, fiel aber deutlich zu niedrig aus.

Überrascht hatten die Coaches mit der Startaufstellung, aus der euer ergebener Analyst zunächst nicht recht schlau wurde. Statt des erwarteten Jona Niemiec (Die arme Socke wurde erneut erst kurz vor Schluss eingewechselt – nicht, dass man den gerade sauerfährt…) für Shinta Appelkamp auf der rechten(!) Außenposition entschieden in einer Aufstellung, die das ehemalige Fachmagazin Kicker für ein 4-1-4-1 hielt. In der Spielrealität war die taktische Grundordnung aber maximal variabel. Und eigentlich trat die Fortuna ohne dezidierte Außenstürmer an, denn sowohl Appelkamp als auch Tzolis zogen durchgehend in die Mitte und rochierten teilweise.

F95 vs Nürnberg: Das 1:0 durch Vince Vermeij (Screenshot ARD)
F95 vs Nürnberg: Das 1:0 durch Vince Vermeij (Screenshot ARD)

Die Arbeit, die sonst einem Links- und Rechtsaußen zufällt, leisteten folgerichtig Zimbo Zimmermann und Emma Iyoha. Und weil die wiederum regelmäßig ganz weit vorn zu finden waren, ergänzten abwechselnd Yannik Engelhardt oder Ao Tanaka die Innenverteidigung zur Dreierkette. Das ist taktisch inzwischen absoluter Stand der Technik im modernen Fußball, und wenn man das, was Daniel Thioune spielen lässt, wenn er die „volle Kapelle“ zur Verfügung hat, musss sich hinter der Coaching-Leistungen der prominenten europäischen Trainer nicht verstecken.

Dass überhaupt Cello Sobottka zusätzlich zu Yannik Engelhardt in der Startelf stand, kam überraschend, war aber ein weiterer Schlüssel zu dieser taktischen Überlegenheit. In den alten Kategorien der taktischen Systeme konnte man Sobottka (offensiv) und Engelhardt (defensiv) als Doppelsechs sehen, aber gerade Cello übernahm je nach Lage der Dinge die Rolle des Spielmachers – wenn die nicht gerade bei Ao Tanaka lag. Dieser Wechsel bei den Aufbauspielern verwirrte den Gegner deutlich.

F95 vs Nürnberg: Siebert am Boden (Foto: FP)
F95 vs Nürnberg: Siebert am Boden (Foto: FP)

Apropos Tanaka: Der Hype darum, Chris Tzolis bei der Fortuna zu halten, flaut ja fußballgottseidank langsam ab. Der Ergebene hat ja schonmal geschrieben, dass es viel zu riskant wäre, für den fröhlichen Griechen fünf Mijönchen in die Hand zu nehmen – was, wenn der langfristig verletzt ausfällt? Oder sich nicht weiterentwickelt. Viel, viel lieber wäre es eurem ergebenen F95-Beobachter, man könnte Ao irgendwie halten – nie war er wertvoller als aktuell, und er wird sogar immer noch besser. Man kann gar nicht genug von seinen Qualitäten bei Ballbehauptung und -eroberung schwärmen und davon, wie er – um es mal intellektuell auszudrücken – das Spiel analysiert und Situationen antizipiert. Klar ist: Nur wenn die glorreiche Fortuna aufsteigt, besteht überhaupt eine winzige Chance, ihn zu halten.

F95 vs Nürnberg: Vince Vermeij macht das 2:0 (Screenshot ARD)
F95 vs Nürnberg: Vince Vermeij macht das 2:0 (Screenshot ARD)

Der ganze hochklassige Wirbel spielte sich vor dem Innenduo aus Jamil Siebert und Tim Oberdorf ab. Während Jamil zwei üble Pässe unterliefen, spielte der Tim erneut fehlerfrei, hielt sich aber im Gegensatz zu seinem Kompagnon aus dem Aufbauspiel weitestgehend raus. Wie gewohnt hatte Flo Kastenmeier mehr Anteil daran. Zu halten hatte der nicht viel, und beim Gegentor in der 56. Minute gab es für ihn wenig zu halten.

Finde den Fehler: Menschen machen Fehler. Schreiber:innen sind Menschen, machen also Fehler. Und Schreiber ohne großes Team hinter sich – wie der Ergebene – machen natürlich auch Fehler. Deshalb unsere Bitte an alle: Wer einen Fehler im Text entdeckt, meldet ihn uns auf einem der bekannten Wege – z.B. per Mail an kontakt@fortuna-punkte.de oder über das Kontaktformular. Wir versprechen, falls wirklich etwas Falsches im Beitrag stand, bedanken wir uns nicht nur, sondern korrigieren es umgehend. Schönen Dank im Voraus!

Der Ergebene war nicht der einzige im Block, dem der Auftritt von Christos Tzolis nicht sonderlich gefiel. Nun ist er keiner, der den Begriff „Körpersprache“ für eine messbare Größe bei der Beurteilung eines Spielers hält, aber auch ihm fiel auf, dass Tzolis bisweilen recht lässig über den Platz trabte, bei Angriffen der Nürnberger zwar pflichtschuldig mit nach hinten kam, sich dann aber aus Zweikämpfen tunlichst raushielt. Und vorne agierte der Bursche, der vielleicht schon Superstarrosinen in der Birne hat, vorwiegend eigensinnig. Okay, Chris ist ja auch gerade mal erst 22, da hat man bekanntlich noch Träume und neigt zur Selbstüberschätzung. Und wenn er nicht artig ist, muss er eben nächstes Jahr für Norwich spielen…

F95 vs Nürnberg: Vince Vermeij, der Torschütze (Foto: FP)
F95 vs Nürnberg: Vince Vermeij, der Torschütze (Foto: FP)

Setzen wir dagegen ein Loblied auf Vincent Vermeij, den nach eigenen Aussagen alle nur Vince nennen. Warum wir alle – der Ergebene eingeschlossen – den durchweg als Knipser betrachtet haben, ist im Nachhinein schwer zu erklären. Denn eigentlich ist der Mann aus den Niederlanden Unruheherd von Beruf; einer, der zudem ordentlich schießen kann. Der klassische Neuner (den es heute ja kaum noch gibt) war in der Regel der Spieler mit den wenigsten Kilometern auf der Uhr, weil er sich immer nur so weit vorne aufhielt, dass er nicht im Abseits stand. Der moderne Neuner mischt sich dagegen immer auch zum Zwecke der Balleroberung im Mittelfeld auf und hat zudem klare Defensivaufgaben. Und damit ist das Arbeitsprofil vom Vince auch schon hinreichend beschrieben.

Als Thioune in der 76. Minute Christoph Daferner für Vince brachte, ging ein Stöhnen durch den Block. Und in den folgenden Witzchen über Duffy war ein gerüttelt Maß an Häme zu spüren. Als er gegen Ende einmal abwehrend im eigenen Strafraum köpfte, sagte einer: „Hätte er beinahe ein Tor gemacht…“ Und meinte ein Eigentor. Wir sollten damit aufhören, uns über ihn lustig zu machen. Ein bisschen sollte er uns leidtun, weil er bei seinen Einsätzen nicht nur nichts auf die Kette kriegt, sondern im Kader ohne jede sicht- und spürbare Bindung sitzt. Ende Juni ist er dann von diesem Leiden erlöst, und der Ergebene drückt dem Duffy, der ein strunzsympathischer Mensch ist, alle Daumen, dass er endlich den Verein findet, in den er passt.

F95 vs Nürnberg: Erste Auswechslungen (Foto: FP)
F95 vs Nürnberg: Erste Auswechslungen (Foto: FP)

Auch die zweite Einwechslung zu diesem Zeitpunkt war irgendwie komisch. Man hätte sich freuen können, dass Käpt’n Hoffmann wieder auf dem Platz stand, aber größere Begeisterung kam nicht auf. Für ihn ging der leicht angeschlagene Cello Sobottka, sodass die ganze Taktikchose noch einmal ganz neue gemischt werden musste. Der Ergebene sah jetzt das altbekannte 4-3-3 mit Appelkamp auf Linksaußen, wohin er wegen Jona Niemiec auf dem rechten Flügel gewechselt war. Leider verfiel Hoffmann sofort wieder in die Querspielerei, als gäbe es für ihn nur Kastenmeier als Anspielstation.

War aber auch alles ziemlich egal, weil der Fisch nach dem 3:1 durch Ísak Jóhannesson in der 72. Minute eh geschuppt war. Da hatte FCN-Trainer Fiél zwischenzeitlich alles eingewechselt, was geradeaus laufen konnte, und seine Mannschaft hatte der friedlichen Lässigkeit der Fortunen nichts mehr entgegenzusetzen. Dabei hatte der Club den Rotweißen zwischen dem Wiederanpfiff und der 70. Minute ordentlich Feuer unter dem Hintern gemacht. Ausgelöst auch durch die Einwechslung des „Wunderstürmers“ Uzun, der aus unerfindlichen Gründen nicht in der Startelf befand.

F95 vs Nürnberg: Und das war der Anschlusstreffer (Screenshot ARD)
F95 vs Nürnberg: Und das war der Anschlusstreffer (Screenshot ARD)

Mit dem 2:0 im Rücken hantierten die Fortunen ein bisschen nachlässig verteidigten, tief standen und auf Kontern lauerten – also diese nicht besonders hübsche Spielidee, die der Mannschaft immerhin ein paar unschöne Arbeitssiege eingetragen hat. Wie F95 das angeht, scheint sich aber auch herumgesprochen zu haben, denn nun gingen die Glubberer in die Zweikämpfe und versuchten stellenweise ein richtig hohes Pressing. Diese Phase war es auch, die aus FCN-Sicht die Statistikwerte ins Positive drehte, sodass die Gäste am Ende außer bei den xGoals auf Augenhöhe mit der Fortuna zu finden waren.

Jedenfalls konnte einem als Fortuna-Liebhaber:in die Partie mit dem anderen Ansatz sehr viel mehr Spaß machen. Und dieser Spaß der ersten 45 Minuten war es auch, der in die mit 40.000 Menschen – darunter erstaunlicherweise kaum 2.000 aus Nürnberg – gut gefüllten Arena eine richtig schöne Oldschool-Stümmung brachte. Unsere Ultras verzichteten weitgehend auf ihre kitschigen Schlafwagensongs, featurten minutenlang den Gassenhauer von der Liebe und den Engeln und brachten beide Sitztribünen viele Male zum Aufstehen und Mitsingen. Das war sehr schön.

F95 vs Nürnberg: Jóhannesson macht den Sack zu (Screenshot ARD)
F95 vs Nürnberg: Jóhannesson macht den Sack zu (Screenshot ARD)

Der Ergebene beginnt aber langsam die Person bei den Dissidenti zu hassen, die direkt hinterm Tor diese riesige, dunkelrote Fahne mit dem bescheuerten Italospruch schwenkt und nicht auf die Idee kommt, diese bei heißen Situationen im Strafraum zu senken – wie das früher bei den Ultras so Usus war. Bei Szenen im Sechszehner vor der Süd sind die Leute im Block 41 wegen DIESER EINEN Fahne praktisch außen vor. Aber das nur am Rand…

Aufreger gab`s auch. Weil klar war, dass sie ohne Schiri- oder Kellerkinderhilfe nichts würden reißen können, meinten die Glubberer in der 57. Minute Handspiel reklamieren zu müssen, weil Zimmermann beim Blocken mit der Hand am Ball war. Aber der ordentlich arbeitende Schiri Petersen winkte ab und ließ sich die Entscheidung rasch von den Grottenolmen bestätigen. In der 89. Minute probierte es dann ein FCN-Typ mit ner Schwalbe, nachdem er das Laufduell gegen Siebert verloren hatte.

F95 vs Nürnberg: Der tolle FCN-Keeper (Screenshot ARD)
F95 vs Nürnberg: Der tolle FCN-Keeper (Screenshot ARD)

Von den Einwechselspielern wusste Nico Gavory am meisten zu überzeugen. Offensichtlich hat unser Franzose wieder ein brauchbares Fitnesslevel erreicht, denn so schnell hat ihn der Ergebene bisher nicht oft gesehen. Mehr als einmal sprintete er die Außenlinie entlang, um in die Mitte zu flanken, und in der 78. Minute hätte er beinahe aus spitzem Winkel das 4:1 gemacht.

Held der Joker war natürlich Ísak Jóhannesson. Obwohl die Block-41-Insassen zweimal ein herzhaftes „Schieß doch!“ zubrüllen mussten, damit er sich im dritten Anlauf in der gegebenen Szene endlich den finalen Schuss zutraute. Hat er ja selbst einmal gesagt, dass er sich nicht so sehr als Torschütze sieht. Kann sich ja ändern. Ansonsten fiel auf, dass die Fortunen erheblich häufiger den Abschluss von außerhalb der Box suchten als zuletzt, und das ist ein gutes Zeichen.

F95 vs Nürnberg: An Tagen wie diesen (Foto: FP)
F95 vs Nürnberg: An Tagen wie diesen (Foto: FP)

Wie es gute Zeichen nur so hagelte an diesem Freitagabend, an dem später die Sonne die möglichen Unwetter vertrieb. Das beste Zeichen ist natürlich, dass momentan ALLE Spieler mehr oder weniger fit sind. Lediglich Marlon Mustapha musste wegen eines leichten Muskelzwickens passen. Felix Klaus steht beim Spiel der Spiele in Kiel wieder zur Verfügung, und Taka Uchino ist dann auch wieder zurück von seiner Länderspielreise.

Das bedeutet für die Partie, die der glorreichen Fortuna den DIREKTEN Aufstieg in die erste Bundesliga bringen kann, dass Daniel Thioune und seinen tollen Co-Coaches (die viel zu selten gerühmt werden) ein ganzer Strauß an taktischen Möglichkeiten zur Verfügung steht, dass also auch Startaufstellungen und Grundordnungen möglich sind, mit denen die Störche nicht rechnen. Könnte sogar DER Schlüssel zum Erfolg sein, ganz anders an- und aufzutreten als es die Kieler erwarten.

F95 vs Nürnberg: Feiern und gefeiert werden (Foto: FP)
F95 vs Nürnberg: Feiern und gefeiert werden (Foto: FP)

Euer rotweiß gestreifter Ergebener ist da bester Hoffnung. Und wünscht sich, dass die Jungs die Relegation vermeiden oder mindestens den Relegationsplatz sichern. Lassen wir die Rechenspiele und halten fest: Nichts ist unmöglich.

Wie wär’s? Ein Schumacher-Stadion-Alt (5,40 €) pro Spielbericht – einfach per Paypal geben:

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